Auf hoher Ebene erfolgreich

Sowohl bei einem international besetzten Turnier in Thalheim als auch bei der Deutschen Meisterschaft haben Zöblitzer Ringer ihr Potenzial angedeutet.

Zöblitz.

Aus dem 14. Wolfgang-Bohne-Gedenkturnier ist der Ringer-Nachwuchs des gastgebenden RV Thalheim als stärkste Mannschaft hervorgegangen. Mit 28 Startern sammelte der Verein viele Punkte für die Gesamtwertung, in der am Ende ein deutlicher Vorsprung vor dem Stammgast SV Luftfahrt Ringen Berlin zu Buche stand. Insgesamt 249 Akteure waren bei dem sechsstündigen Wettbewerb in Thalheim dabei. Unter den 33 angereisten Vereinen aus Polen, der Slowakei, Tschechien und Deutschland gab es neben alten Bekannten auch neue Gesichter. So etwa die polnische Vertretung von Mazowsze Teresin, die mit 674 Kilometern Anreise auch gleich den Sonderpokal für den weitesten Weg ins Zwönitztal mitnehmen konnte.

Auch für den RTV Zöblitz sollte sich die Reise nach Thalheim lohnen, denn mit Anna-Lucia Claußnitzer (2./52 kg) stellte der Verein in der weiblichen Jugend eine Silbermedaillen-Gewinnerin. In der D-Jugend schnupperte Paul Heine (4./ 25 kg) zwar am Podest, blieb aber letztlich ebenso ohne Edelmetall wie Magnus Enger (6./29 kg) und Kanye Pharrell Rieger (6./38 kg). Vorzeitig beendet war das Turnier für den C-Jugend-Kämpfer Alexander Hiemann, der im Limit bis 38 Kilogramm Zwölfter wurde.

Die A-Jugend war in Thalheim nicht im Einsatz, hat aber gerade erst den nationalen Saisonhöhepunkt hinter sich gebracht. Damit gemeint sind die Deutschen Meisterschaften, bei denen der RTV Zöblitz in beiden Stilarten vertreten war. Während es für DM-Debütant Florian Steinert (10./76 kg) beim Freistil-Wettbewerb in Eppelborn (Saarland) lediglich darum ging, Erfahrungen zu sammeln, verfolgte Carl-Phillip Heidemann im hessischen Nieder-Liebersbach etwas höhere Ziele. Zwar gehört der Erzgebirger, der im Limit bis 100 Kilogramm startet, in der A-Jugend noch zum jüngeren Jahrgang. Doch nach DM-Bronze in der B-Jugend wollte er auch eine Altersklasse höher zeigen, was in ihm steckt. Gegen die ältere Konkurrenz überzeugte der 14-Jährige mit einem Sieg in drei Duellen. Dies brachte ihm eine Urkunde und ein großes Lob von Trainer Benjamin Rümmler ein, der auf der Matte öfter auch als Übungspartner fungiert. (mit tri)

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