Auf Talente warten nun deutsche Meisterschaften

Die Nachwuchsringer des FC Erzgebirge Aue sind auf einem guten Weg. Zuletzt sammelten sie eifrig Medaillen.

Aue.

Nach Erfolgen bei Meisterschaften auf Bezirks-, Landes- und mitteldeutscher Ebene sowie bei regionalen Turnieren steht der Ringernachwuchs des FC Erzgebirge Aue nun vor den Saisonhöhepunkten. So treten Freistiler Jakob Barth und Klassiker Nik Müller am Wochenende in Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz und in Hemsbach in Baden-Württemberg zu deutschen Junioren-Meisterschaften an.

Ihre gute Form haben Auer Talente zuletzt unter Beweis gestellt. Bei der mitteldeutschen A-Jugend-Meisterschaft in Olbernhau sowie in Leipzig im Kids-Cup- und im Heinz-Günsel-Gedächtnisturnier erkämpften 29 FCE-Athleten 24 Medaillen. Neben Jakob Barth (71 kg), der im freien Stil kampflos zum Titel kam, wurden drei Auer in Olbernhau im griechisch-römischen Stil Meister: Amir Dastouri (65 kg) setzte sich gegen fünf Jungs durch, in Maximilian Bechers (71 kg) Klasse gab es sieben Aktive, Connor Sammet (92 kg) rang einen Konkurrenten nieder. FCE-Trainer Björn Schöniger: "Das waren starke Leistungen, besonders auch von Amir Dastouri, der erst Freistiler war und jetzt die Stilart gewechselt hat."

Zum Freistil-Turnier des KFC Leipzig für C-, D- und E-Jugendliche um den Kids-Cup reisten die Auer Nachwuchsringer mit 15 Mädchen und Jungen. "Davon haben elf erstmals unter Wettkampfbedingungen gerungen", berichtet Schöniger, der sehr zufrieden mit den Auftritten war. Svenja Unger siegte in der D-Jugend-Klasse bis 37 Kilogramm. "Als einziges Mädchen hatte sie nur Jungs als Gegner und behauptete sich souverän." Jüngster im Bunde war der erst fünfjährige Theo Schreiner (E/20 kg), der Zweiter wurde. Schöniger sieht in ihm ein großes Talent. Insgesamt gab es fünfmal Gold, sechsmal Silber und dreimal Bronze. In der Vereinswertung kam der FCE auf Platz 1. Im 23. Heinz-Günsel-Gedächtnisturnier in Leipzig waren sieben B-, C- und D-Jugendliche für die Auer dabei. Ihre Ausbeute: viermal Gold und zweimal Silber.

Cheftrainer Schöniger sieht die Entwicklung des FCE-Nachwuchses sehr positiv. "So viele gute Leute wie jetzt hatten wir noch nie." Derzeit werden 85 Kinder und Jugendliche betreut.

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