Aufsteiger muss lange warten

Tischtennis, 1. Bezirksliga: 9:6-Siege für Altkreisteams

Zschopau.

"Die Umstellung in den Doppeln war der Schlüssel zum Erfolg", sagte Veikko Bartsch vom Tischtennis-Bezirksligisten SSV Zschopau, der am Samstag zuhause dem Schlusslicht TTV Fortuna Grumbach mit 9:6 eine weitere Niederlage beibrachte. "Das und unser Ersatzmann Stefan Richmann", fügte Bartsch an, denn alle Partien, an denen Richmann beteiligt war, gingen an die Gastgeber. Bartsch, der sonst im Anfangsdoppel aufläuft, kam zusammen mit Philipp Weber zu einem 3:2-Satzerfolg gegen die Grumbacher. "Es war knapp, weil ich verletzt mehr oder weniger nur an der Platte rumstand, da ich mich kaum bewegen und den Hals drehen konnte", so Bartsch. Daher ging auch sein Einzel klar mit 3:0 an Konkurrent Jiri Stribrsky. Es blieb lange Zeit der einzige Mannschaftspunkt für die Gäste: 8:1 lagen die Zschopauer vorn. Veikko Bartsch: "Doch der neunt Punkte wollte einfach nicht fallen. Bis auf 6:8 kamen die Grumbacher heran. Richmann sorgte dann mit einem 3:0-Satzerfolg gegen Ringo Gläser für die Entscheidung. "Endlich hatte das Warten ein Ende", kommentierte Bartsch. Mit zwei Siegen aus vier Spieltagen sei der SSV auf Kurs: "Wir haben die Duelle gewonnen und Punkte geholt, die bei uns als Erfolge auch so auf dem Plan standen. Die Teams sind in der Tabelle und von den Leistungen her eng beisammen - da kann am Ende jeder Punkt Gold wert sein", sagte Bartsch.

Auch der TSV Pobershau verschaffte sich in der Meisterschaftswertung etwas Luft. Zuhause wurde die vierte Mannschaft des SV Hohenstein mit 9:6 bezwungen. Auch wenn die Gäste nicht mit ihrer stärksten Aufstellung antraten, war dies ein Ausrufezeichen der Pobershauer, bei denen vor allem Lars Martin seine Spielstärke bewies. (eli)

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