Auftaktpartie weckt Erinnerungen

Handball, Sachsenpokal: Marienbergerinnen erneut in Meerane gefordert

Marienberg.

Erinnerungen an die Vorsaison weckt bei den Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg das erste Pflichtspiel der neuen Saison. Wie im vergangenen Sommer müssen die Bergstädterinnen im Sachsenpokal auch diesmal beim HC Glauchau/Meerane ran. Der Anwurf in der Meeraner Halle erfolgt am Sonntag, 15 Uhr.

Im letzten Duell musste sich die HSV-Sieben um ihren damaligen Trainer Stefan Süßmilch beim seinerzeitigen Sachsenliga-Absteiger knapp mit 25:26 geschlagen geben. Es war der Beginn einer tollen Serie für den HC Glauchau/Meerane, der am Ende zum Meister der Verbandsliga West gekürt wurde. Obwohl dabei Marienbergs zweite Mannschaft am letzten Spieltag mit einem Sensationssieg gegen Mölkau kräftig mithalf, darf Marienberg am Sonntag keine Dankbarkeit beziehungsweise Geschenke erwarten. Der Mannschaft der neuen Trainerin Lucie Hribova dürfte in Meerane eher ein heißer Tanz bevorstehen.

"Ich werde alle Spielerinnen, die einsatzfähig sind, mitnehmen. Wir wollen eine Runde weiterkommen", betont Hribova, fügt aber an: "Es wird bestimmt kein einfaches Spiel. Auch wenn sie eine Klasse unter uns spielen, werden sie ihren Fans das nicht zeigen wollen." Weil Glauchau/Meerane auf den Aufstieg verzichtete, spielt das Team weiter in der Verbandsliga. Als Sachsenligist ist der HSV somit Favorit. "Für uns ist der Pokal der letzte Test für die Punktspiele", so Hribova. (kgf)

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