Axel Jungk freut sich über guten Auftakt

Skeleton: Hohndorfer ist bei ersten Rennen der Selektion ganz vorn dabei

Hohndorf.

Dieser Auftakt ist vielversprechend: Für die deutschen Skeleton-Asse hat am Königssee die Qualifikation für die internationalen Startplätze begonnen. Mit dabei waren aus dem Erzgebirge der Olympia-Siebente Axel Jungk aus Hohndorf sowie die Bärensteinerin Susanne Kreher. Beide starten für den BSC Sachsen Oberbärenburg - und beide konnten in den ersten zwei von insgesamt fünf Selektionsrennen überzeugen.

So fuhr Jungk (Foto) im ersten Rennen auf der WM-Bahn von 2017 hinter Alexander Gassner (BSC Winterberg) die zweitschnellste Zeit und konnte den zweiten Wettkampf sogar auf dem ersten Platz abschließen. "Das lief doch schon mal ganz gut", so der 27-Jährige, der sich wieder für den Weltcup qualifizieren und dort weitere Siege feiern will. Außerdem hofft er auf einen Start bei der WM 2019 im kanadischen Whistler. Allerdings sei ihm zufolge eine Medaille bei diesem Saisonhöhepunkt eher unwahrscheinlich. "Whistler zählt aufgrund mehrerer negativer Erfahrungen definitiv nicht zu meinen Lieblingsbahnen", erklärt Jungk. "Ein Platz unter den besten sechs wäre schon gut, die Top acht sind das Ziel", blickt der Hohndorfer bereits auf den internationalen Saisonhöhepunkt voraus.

Doch erst einmal geht es um die Qualifikation. Und mit der war auch Susanne Kreher "sehr zufrieden". Die 19-Jährige wurde gleich im ersten Rennen zeitgleich mit der erfahreneren Corinna Leipold (BRC Thüringen) Zweite hinter Tina Hermann. Die Lokalmatadorin vom WSV Königssee ist Top-Favoritin in der Qualifikation, nachdem sich Junioren-Weltmeisterin Anna Fernstädt aus der deutschen Nationalmannschaft in Richtung ihres Geburtslands Tschechien verabschiedet hatte. Zudem ist die Weltmeisterin Jacqueline Lölling gesetzt.

Dass Susanne Kreher so gut startet, war nicht unbedingt zu erwarten. Beim Bahntraining in Bayern hatte sie anfangs noch Schwierigkeiten. "Aber es wird Stück für Stück besser", sagt die Bärensteinerin. Nun will sie in Altenberg nachlegen. Dort steht nach einer Woche Training morgen das dritte Selektionsrennen an, ehe sich in den zwei finalen Ausscheidungswettkämpfen in Winterberg dann entscheidet, wer im Weltcup starten darf, wer im Intercontinental-Cup (ICC) und wer im Europacup.

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