Chance zur Revanche

Handball, Sachsenliga: Marienberg spielt in Döbeln

Marienberg.

Nur noch vier Punktspiele stehen in der Hinrunde der Sachsenliga für die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg auf dem Programm. Dabei treffen sie dreimal auf unberechenbare Teams, die nicht den Anschluss zum gesicherten Mittelfeld verlieren wollen. Eins davon ist die HSG Neudorf/Döbeln, die am Sonntag ab 15 Uhr in der Döbelner Stadtsporthalle Vollgas geben wird. Mit 6:8 Punkten steht der gastgebende Tabellenachte unter Druck, da im Fall einer Niederlage der Abstiegskampf droht.

Bisher hat die HSG alle drei Heimspiele gewonnen. Diese Serie dürfte Neudorf/Döbeln ebenso Mut machen wie die beiden Vorjahressiege gegen Marienberg. Für die HSV-Damen dagegen stellen diese Ergebnisse dagegen eine Motivation dar, sich nun zu revanchieren. Die Sperre von Torjägerin Ioana Anna-Maria Pocris verschlechtert allerdings die Chancen der Gäste, bei denen die jungen Spielerinnen nun umso mehr gefordert sind.

"Wir spielen wieder gegen einen starker Gegner. Dass wir zudem auswärts und ohne Ioana ran müssen, erschwert die Aufgabe zusätzlich", sagt Trainerin Lucie Hribova, die den Fokus auf die Defensive richtet: "Wir müssen uns mehr auf unsere Abwehr konzentrieren, denn da lag das Problem am vergangenen Wochenende." Eine bessere Chancenverwertung sowie das Vermeiden leichter Gegenstoßtore seien weitere Schlüssel zum Erfolg. "Wir müssen als Tabellenzweiter selbstbewusst auftreten", fordert Lucie Hribova, die mit einem Auswärtssieg dem Spitzenreiter HC Leipzig II auf den Fersen bleiben will. (kgf)

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