Concordia II liegt ungeschlagen vorn

Auf den Fußballplätzen im Erzgebirge herrscht Winterpause. Für "Freie Presse" Gelegenheit zum Zwischenfazit - heute zur 1. Kreisklasse West.

Aue/Schwarzenberg.

Diesmal will es die zweite Mannschaft des FC Concordia Schneeberg in der 1. Fußball-Kreisklasse West wissen. Nachdem sie sich vorige Saison in einem packenden Dreikampf knapp dem Neustädtler SV und dem SC Teutonia Bockau beugen mussten, soll es für die Elf von Trainer Kai Förster nun mit dem Aufstieg klappen.

Die Bergstädter kamen ungeschlagen durch die Hinrunde, leisteten sich auch nur zwei Unentschieden und liegen so mit vier Zählern Vorsprung vor den Bockauern auf Platz 1. Das einzige Team, das neben Teutonia vielleicht noch einmal Druck auf Concordia ausüben kann, ist der ebenfalls sehr offensivstarke SV Stützengrün-Hundshübel, der mit einer Partie in Rückstand ist. Angesichts des bisherigen Saisonverlaufs können sich die Schneeberger aber wohl nur selbst schlagen. Das weiß auch Coach Förster. Dessen schwerste Aufgabe besteht darin, dafür zu sorgen, dass seine Männer voll konzentriert bleiben.

Denn das Leistungsgefälle in der Staffel ist enorm. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Teams - gerade aus der unteren Tabellenhälfte - mit argen Schwankungen im Kader zu kämpfen haben. Dies wiederum führt auch dazu, dass vorher kaum eingeschätzt werden kann, wie stark der Kontrahent am jeweiligen Spieltag ist. Die Entwicklung der Personalsituation wird wohl darüber mitentscheiden, ob die SG Erla-Crandorf/Pöhla und vor allem der 1. ESV Grünstädtel nach enttäuschenden Hinrunden die Kurve noch kriegen und zumindest den Abstieg verhindern können. Mit Oelsnitz II, Langenberg, Grünhain-Beierfeld II und Neuwelt sind ausreichend andere Mannschaften in der Nähe. Allerdings werden diese natürlich alles daran setzen, selbst zu punkten.

Die erste Saisonhälfte hatte viele Torfestivals zu bieten. Mehr als zehn Treffer gab es bei Schwarzbachs 8:4 über Affalter II/Alberoda, beim 10:1 von Bockau über Erla-Crandorf/Pöhla, beim 2:9 zwischen Neuwelt und Schneeberg II, beim 8:3 von Stützengrün-Hundshübel über Mitteldorf, beim 3:9 von Neuwelt gegen Stützengrün-Hundshübel, beim 12:0 von Schneeberg II über Grünhain-Beierfeld II und beim 8:4-Sieg der Schwarzbacher gegen Erla-Crandorf/Pöhla. Einen "Über-Torjäger" wie Tomas Abel Randa vom SV Stützengrün-Hundshübel, der vorige Saison in den 13 Spielen der Hinrunde sagenhafte 30 Treffer erzielte, gibt es diesmal nicht. Aber die 16 Tore von Schwarzbachs Andy Binder und die 15 von Lindenaus Enrico Heymann können sich auch sehen lassen. Je 14-mal trafen bisher Bockaus Kevin Geißler und Stützengrün-Hundshübels Filip Sajbidor.

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