"Corona soll die Entwicklung nicht aufhalten"

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Fußball: VfB Annaberg gehört zu jenen 150 Vereinen in Deutschland, die vom DFB Minitore zugelost bekamen

Annaberg-Buchholz.

Wenn der Schnee getaut ist und die Kinder wieder auf die Fußballplätze dürfen, können die Verantwortlichen des VfB Annaberg neue Minitore nutzen. Die haben sie aber nicht bezahlen müssen, sondern gewonnen.

"Für 150 Amateurvereine beginnt das Jahr mit einer guten Nachricht. Sie gehören zu den Gewinnern der Aktion ,Minitore für den Kinderfußball'", heißt es in einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes, der jedem der Begünstigten vier Tore für den Trainingsbetrieb spendiert.

"Wir haben uns beworben, registrieren lassen und sind ausgelost worden", schildert VfB-Vorsitzender Willy Beckert das einfache Prozedere. Immerhin ein kleiner Lichtblick in einer für den Sport tristen Zeit. Und eine Ersparnis für den Verein: "Eines der kleinen Leichtmetalltore, die an die vom Eishockey erinnern, kostet an die 200 Euro. Insgesamt haben wir also ungefähr 800 Euro nicht ausgeben müssen", so Beckert.

Wann die kleinen Tore und auch ein vom VfB angeschafftes transportables Großfeldtor genutzt werden können, ist aber selbst nach den neuesten Erklärungen der Regierungen noch ungewiss. "Wir versuchen, die Kinder bei Laune und den Draht zu ihnen zu halten", sagt Beckert. Doch letztlich seien diese zu Hause und müssten individuell das umzusetzen versuchen, was ihnen die Übungsleiter an die Hand geben. "Mal sehen, was alle - im übrigen nicht nur die Jüngeren, sondern auch die Akteure der Erwachsenenmannschaften - nach der langen Pause so drauf haben. Es wird spannend, wenn es wieder losgeht."

Derzeit hofft der DFB, dass der Kinderfußball nicht zu sehr leidet. "Corona soll die Entwicklung nicht aufhalten", betonen die Verantwortlichen. Sie möchten, dass die Minitore für neue Spielformen wie Funino eingesetzt werden. Denn, so der DFB, der Kinderfußball in Deutschland verändert sich. Er beinhaltet kleinere Teamgrößen, mehrere Spielfelder, mehr Ballaktionen für jeden und ein festes Rotationsprinzip beim Einwechseln. "Damit wird jedes Kind stärker am Spiel beteiligt", so die Entwickler. (mas)

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