Der VfB Annaberg hofft auf den zweiten Streich

Den ältesten Fußball-Verein Sachsens hat der VfB Annaberg bereits aus dem Rennen um den Sachsenpokal genommen, nun soll der Oberlungwitzer SV dran glauben. Valentin Breitfeld (r.), der gegen Lipsia Eutritzsch den 2:1-Siegtreffer markierte, wir mit seinen Mannschaftskollegen wieder hochmotiviert in die Partie gehen. Dennoch betont Trainer Tobias Moritz trotz des Weiterkommens und auch trotz des 4:0 zum Punktspielauftakt gegen Schwarzenberg, dass der Wettbewerb um den Landespokal "ein Zubrot" darstellt. "Wie gegen Eutritzsch sind wir auch gegen Oberlungwitz der Außenseiter. Aber wir wollen uns gut verkaufen und wieder etwas dazulernen", schaut der Trainer voraus. Möglicherweise muss er aber personell etwas umschichten. Ob Jiri Sifalda gegen den Konkurrenten aus der Landesklasse West zur Verfügung steht ist ebenso fraglich wie es die Einsätze von Sebastian Halm - er musste zuletzt mit Leistenbeschwerden den Platz verlassen - und dem an einer Zerrung laborierenden Christian Wagner sind. Dennoch sieht Moritz seine Elf nicht schon vor Anpfiff als überfordert an. "Man ist nie chancenlos", betont er. Es werde darauf ankommen, welches System die Oberlungwitzer bevorzugen - eins über technisches Spiel oder eins über die Körperlichkeit. Doch wie dem auch sei, sein VfB werde versuchen, sich schnell darauf einzustellen. (mas)

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