Derby bietet Spannung bis zur letzten Sekunde

Handball, Sachsenliga: HSV Marienberg verpasst Sieg in Weißenborn

Weißenborn.

In ihrem ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres haben sich die Sachsenliga-Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg mit einem Remis begnügen müssen. Das Bezirksderby beim SV Rotation Weißenborn endete 20:20, wobei beide Teams die Chance hatten, das Duell für sich zu entscheiden. Dabei ähnelte der Spielverlauf dem der Vorwoche, als die HSV-Damen gegen Hoyerswerda 23:25 unterlagen. Diesmal reichte es für den Tabellenzweiten zu einem Punkt.

Nach gutem Start, der Marienberg eine 3:1-Führung bescherte, glichen die Gastgeberinnen zum 4:4 aus. Doch wieder setzten sich die Bergstädterinnen ab (10:6) und gingen mit einer 12:10 Führung in die Pause. Dank der ersten drei Treffer nach dem Seitenwechsel wuchs der Vorsprung weiter an, aber "danach habe ich wieder graue Haare bekommen", so Trainerin Lucie Hribova. Während einer Zeitstrafe setzte es zwei Gegentore, auch eine Auszeit brachte den HSV nicht zurück in die Erfolgsspur. "Wir kassierten leider den Ausgleich und Weißenborn ging sogar mit 16:15 in Führung", schildert Hribova die Geschehnisse in der 42. Minute.

Nach drei Toren von Ioana Ana Maria Pocris, die ihr Team wieder mit 18:17 (48.) in Front brachte, schien die Schwächephase überwunden zu sein. Allerdings folgten weitere acht Minuten ohne eigenen Treffer. Weißenborn konnte somit das 20:18 erzielen (53.). Spieldirigentin Kristin Tippmann-Wendrock und die beste Werferin des Tages, Marcela Splechtova, sorgten wieder für den Ausgleich. Danach waren noch 3:20 Minuten zu spielen. Da beide Abwehrreihen die Schlussphase dominierten, blieb es aber bei diesem Unentschieden.

"Wir haben uns leider wieder zu viele technische Fehler geleistet. Auch unsere Chancenverwertung war nicht gut", bilanziert Lucie Hribova, die im gleichen Atemzug einräumt: "Eigentlich bin ich mit dem Punktgewinn zufrieden. Das hätte auch schiefgehen können, denn Weißenborn war in der letzten Minute im Angriff. Wir hätten auch mit leeren Händen nach Hause fahren können. Nach der Niederlage gegen Hoyerswerda hat uns der Punktgewinn gutgetan." (kgf)


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