Doppel legen den Grundstein

In der 1. Bezirksliga haben die Tischtennisspieler aus Zschopau ihren dritten Saisonsieg gefeiert. Dabei konnte der SSV auf einen Trumpf setzen, der zuvor lange eine Schwachstelle dargestellt hatte.

Tannenberg/Zschopau.

Die anstehende Corona-Pause kommt dem SSV Zschopau nicht wirklich gelegen. "Gerade jetzt, wo es so gut läuft", sagt Veikko Bartsch, der mit den anderen Spielern seiner Tischtennis-Mannschaft gerade den dritten Saisonsieg in der 1. Bezirksliga feiern konnte. Dass es beim TTSV Handwerk Tannenberg zu einem Erfolg reichen könnte, damit hatten die Motorradstädter durchaus geliebäugelt. Schließlich waren die Gastgeber als Tabellenletzter noch ohne Sieg. Wie der SSV dann aber tatsächlich zu seinem 10:5 kam, stellte schon eine Überraschung dar.

Der kurzfristige Ausfall von Norman Laskowsky stellte nur im ersten Moment einen Schock dar. Denn der für ihn eingesprungene Patrick Latiszew erwies sich als Mann des Tages und blieb ungeschlagen. Er gewann nicht nur seine beiden Einzel, sondern zum Auftakt auch das Doppel an der Seite von Stefan Richmann. Der war wiederum anstelle des schon länger fehlenden Tino Jablinski angetreten und stellte ebenfalls sein Können unter Beweis. "Wirkliche Ersatzspieler gibt es bei uns ja eigentlich auch nicht. Vielmer gehören sie zum erweiterten Stammkader, da sich von der Nummer 5 der ersten Mannschaft bis zur Nummer 3 der zweiten alle auf einem Niveau befinden", so Bartsch.

Wie gut die Zschopauer harmonieren, wird derzeit auch in den Doppeln deutlich. Wie schon zuletzt beim 9:7-Erfolg gegen Wilkau-Haßlau II wahrten die SSV-Akteure eine weiße Weste, wenn sie zu zweit an die Platten gingen. "Dabei war das in der Vergangenheit immer eine Schwäche von uns gewesen", wunder sich selbst Bartsch. Umstellungen und das Training zahlen sich aber offenbar aus. Und so behielten in Tannenberg neben Latiszew/ Richmann auch Bartsch und Philipp Weber sowie Steve Rothe und Max Flath in ihren Duellen ziemlich souverän die Oberhand.

In den Einzeln hatten die Zschopauer vor allem auf das vordere Paarkreuz gehofft. Die entscheidenden Punkte wurden aber im mittleren und hinteren Paarkreuz geholt. Wie Latiszew blieb auch Flath in Tannenberg ungeschlagen. Allerdings erledigte er seine Aufgaben auf deutlich dramatischere Weise. So musste die Nummer 3 des SSV in seinem ersten Einzel im vierten Satz einen Matchball abwehren, um letztlich 3:2 zu triumphieren. Und auch im zweiten Einzel ging Flath über die volle Distanz. Zwei Fünf-Satz-Krimis hatte zudem Rothe zu bestreiten, der davon immerhin eins gewinnen konnte. Diese Nervenstärke gab letztlich den Ausschlag dafür, dass sich der SSV durchsetzen und in der Tabelle auf Rang 6 klettern konnte. Mit 6:8 Punkten liegt das Team laut Bartsch im Soll.

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