Drei Siege reichen nicht für den Pokal

Judo: Trotz guter Einzelergebnisse geht das Gornauer Team in Adorf leer aus

Adorf.

Im ersten Wettkampf nach der Sommerpause haben sich die Judoka des JC Gornau eindrucksvoll zurückgemeldet. In Adorf, wo reichlich 151 Judoka aus 21 Vereinen Sachsens, Thüringens und Sachsen-Anhalts zum Pokalturnier des gastgebenden Budosportvereins antraten, gab es aus lokaler Sicht gleich mehrfach Grund zum Jubeln.

Bei den Mädchen sicherte sich Lara Neubert in der Gewichtsklasse bis 41 Kilogramm mit hervorragenden Kämpfen souverän die Goldmedaille. "Sie setzte die in den letzten Trainingseinheiten geprobten Techniken und Varianten konsequent um", so das Lob vom Vereinschef Enrico Tändler. Hanna Kertzscher (30 kg) hatte dagegen nicht ihren besten Tag erwischt. Trotz aller Bemühungen hatten am Ende ihre Gegnerinnen etwas mehr zu bieten, was für sie Rang 5 bedeutete.

Elias Wunderlich (26 kg) schied nach zwei Niederlagen ebenso vorzeitig aus. Dafür zog Dean Richter (28 kg) wieder alle Register seines Könnens. "Es machte Spaß, bei seinen Kämpfen zuzusehen", sagt Tändler angesichts verschiedener Techniken, die der junge Athlet links wie rechts ansetzte. Gold war der verdiente Lohn. Im Limit bis 32 Kilogramm musste Fabian Klaus in die Hoffnungsrunde, durfte sich am Ende aber doch noch über Bronze freuen. Nick Reichel (31 kg) konnte die Erwartungen auf ganzer Linie erfüllen und erkämpfte sich Gold.

In der Pokalwertung siegten die Judoka aus Döbeln vor Rammenau. Die beiden Bronzepokale gingen an Straußberg und Stollberg. "Es bewahrheitete sich also die Vermutung, dass es nicht fürs Podest reicht, weil wir zu wenige Starter dabei hatten", bilanziert Tändler. (tdl)

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