Duell mit einstigen Schützlingen

Auf Marienbergs Trainerin Daniela Filip wartet ein besonderes Drittliga-Spiel. Gegen Zwickau II trifft sie auf einige Handballerinnen, die sie in der Vergangenheit selbst betreute.

Marienberg.

Erneut bekommen es die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg in der Mitteldeutschen Oberliga mit dem Reserveteam eines renommierten Vereins zu tun. Im ersten Sachsen-Derby der neuen Saison treffen sie morgen, 17.30 Uhr, in der Turnhalle "Am Goldkindstein" auf den BSV Sachsen Zwickau II. Für HSV-Trainerin Daniela Filip kommt es dabei zum Wiedersehen mit einigen ehemaligen Schützlingen, denn sie saß beim Zweitligisten aus Westsachsen einst auf der Trainerbank.

Für 60 Minuten werden freundschaftliche Kontakte zu den Zwickauerinnen morgen Abend ruhen. "Wir wollen natürlich die zwei Punkte gewinnen, unseren nächsten Heimsieg landen und damit auch unsere Spitzenposition behaupten", gibt Daniela Filip das Ziel vor. Da die erste Zwickauer Mannschaft spielfrei hat, erwartet sie jedoch einen starken Gegner: "Es könnte sein, dass einige ihrer Spielerinnen diesmal die Zweite verstärken. Das ist für mich aber zweitrangig. Mir ist wichtig, dass meine Mannschaft voll konzentriert auftritt und so spielt, wie wir es im Training geübt haben."

Sollten die Marienbergerinnen an die zumeist guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen, glaubt Daniela Filip fest an einen Heimsieg: "Wenn wir wie gegen Magdeburg spielen und aus den Fehlern der Partie gegen den Thüringer HC II die richtigen Lehren ziehen, werden wir erfolgreich sein." Während die HSV-Damen trotz des Erfolgs vor einer Woche leicht schwächelten, konnten die Zwickauerinnen gegen Koweg Görlitz gar nicht erst antreten. Krankheits- und verletzungsbedingt gab es zu viele Ausfälle in der Mannschaft. Fürs Sachsen-Derby bleibt nun abzuwarten, wie viele Spielerinnen wieder fit sind oder durch Hilfe aus der ersten Mannschaft ersetzt werden.

Im Vorspiel trifft die zweite Ma-rienberger Damen-Vertretung ab 15 Uhr auf die TSG Schkeuditz. Als amtierender Vizemeister der Verbandsliga West kommt den Gastgeberinnen gegen den Vorjahreszehnten von der Papierform her die Favoritenrolle zu, doch die aktuelle Tabelle vermittelt ein anderes Bild. Mit 8:4 Punkten liegen die Gäste auf Platz 4 - und damit vor der HSV-Reserve (8./6:4). Und nun müssen die Marienbergerinnen auch noch auf die verletzten Torjägerinnen Dora Schneck und Anne-Katrin Weingardt verzichten. "Es wäre schade, wenn wir gleich zu Beginn der Saison dadurch den Kontakt nach vorn verlieren", sagt HSV-Trainer Stefan Süßmilch über die Personalsorgen. Mit der Unterstützung der Fans soll jedoch ein Sieg gefeiert werden.

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