Durchwachsene Saison

Lars Seifert liebt schnelle Abfahrten. Mit seinen Ergebnissen im jüngsten Winter aber hadert der Carlsfelder ein wenig.

Carlsfeld.

Zum Saisonfinale hat es Lars Seifert aus Carlsfeld ins Ausland gezogen: Der 34-Jährige startete bei der Weltmeisterschaft auf den Pisten von Megeve in den französischen Alpen. Es war zugleich der Höhepunkt des Wettkampfwinters für den Alpinskifahrer, der für den VSC Klingenthal startet. Zufrieden allerdings ist er mit seinem Abschneiden nicht ganz.

Am Ende belegte Lars Seifert in Megeve Rang 4 im Super G und im Slalom, wurde Fünfter im Riesenslalom. "In einer Disziplin wollte ich schon gern aufs Podest, doch durch meinen Hausbau, die Dienste und eine hartnäckige Grippe war das in dieser Saison nicht so einfach", sagt der ehrgeizige Polizeikommissar. Dabei fährt der Carlsfelder seit Jahren in der Master-Elite der deutschen Skifahrer vorn mit. So holte er Anfang Februar bei der deutschen Meisterschaft in der AK 30 bis 35 im Slalom den Titel, wurde im Riesenslalom Zweiter. Dass er nicht nur auf der Piste stark ist, sondern auch in der Loipe, bewies Seifert bei der internationalen Polizeimeisterschaft im bayerischen Ofterschwang, wo er bei den Herren in der Kombination Langlauf/Riesenslalom siegte. Hinzu kommen Erfolge beim "Freie Presse"-Pokal in Augustusburg und beim Skihüttenpokal in Pobershau sowie der Sachsenmeistertitel bei den Senioren im Riesenslalom.

Nun hat Seifert die Skier eingemottet. "Ich widme mich erst einmal dem Hausbau, aber im Mai werde ich wieder intensiv Fahrrad fahren, Inliner laufen und Crossläufe absolvieren, um fit zu bleiben." Denn auch mit 35 will der Kommissar auf der Piste gute Ergebnisse erreichen, sein Niveau halten. "Vielleicht klappt es dann ja auch wieder mit einem Podestplatz zur WM."

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