Ehrl: Wir kriegen das hin

Die drei Erzgebirgsligisten des Altkreises haben in ihren Fußball-Testspielen ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Vor allem Annabergs Zweite weiß, wo es klemmt.

Königswalde.

Drei Mannschaften, vier Spiele, ein Remis, zwei Siege, eine Pleite. Es war von allem etwas dabei, selbst innerhalb der Vereine gab es Licht und Schatten.

"Der Freitag war eine Katastrophe. Am Sonntag habe ich uns dann weitgehend gut gesehen", sagte Königswaldes Trainer Nico Barthold. Beim 1:1 in Krumhermersdorf, als Johannes Neuber kurz vor Ende den frühen Rückstand ausglich, habe so ziemlich alles gefehlt. "Auch von den Nachrückern hat sich keiner angeboten", kritisierte Barthold. Mit dem 3:2 seiner Elf am Sonntag gegen Gornsdorf mit zwei Toren von Rockstroh und einem von Bräuer war er weitgehend einverstanden und sah es als Schritt in die richtige Richtung: "Bis auf das alte Leid, die Chancenverwertung."

Recht zufrieden zeigte sich auch Crottendorfs Daniel Mannsfeld: "Was doch das Verspechen nach einer Kiste Bier so ausmacht. Die Jungs konnten auf einmal rennen", erzählte er mit einem Augenzwinkern. Denn beim 0:2 zur Pause gegen Viktoria Einsiedel hatte er für den Erfolgsfall diese Prämie ausgelobt. Und siehe da: Aus einem 0:2 wurde ein 6:3, bei dem der Trainer besonders von Simon Smidt überzeugt wurde. "Der war super. Aber eigentlich haben alle eine Schippe draufgepackt, waren läuferisch und spielerisch auf einmal dominant", so Mannsfeld. Er konnte Treffer von Marcus Süß (2), Simon Smidt, Steve Häßler, Philipp Uhlig und Yannik Baumann in sein Heft notieren.

Wolfgang Ehrl dagegen brauchte keinen Stift, um Torschützen in eine Spalte einzutragen. Dagegen klingelte es im Kasten des Aufsteigers gleich viermal. "Das war auch in dieser Höhe okay", sagte Ehrl nach dem 0:4 seines VfB Annaberg II in Neudorf. "Am Ende sind wir eingebrochen, eine Kopfsache", so der Trainer. Zugleich verbreitete er Optimismus: "Bis zum Saisonstart haben wir uns einsortiert. Wir kriegen das hin", versichert Ehrl. Sein Neudorfer Kollege Christian Steingräber blickte nach Toren von Hartling (2), Löser und Schmiedl aber zufriedener.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...