Ein Auftakt mit Tücken

Die Stollberger Ron Schumann und Nanett Centner haben beim Start der Deutschen Rallye-Meisterschaft Platz 7 belegt. Zu Beginn traf das Gespann eine falsche Entscheidung.

Stollberg.

Ständig wechselnde Wetterverhältnisse, anspruchsvolle Wertungsprüfungen: Beim Start der Deutschen Rallye-Meisterschaft im saarländischen Sankt Wendel warteten auf die Teams große Herausforderungen. Das bekamen auch Ron Schumann und Nanett Centner zu spüren. Das Gespann vom Stollberger Yellow-Race-Team wurde am Ende Siebenter, kam aber nur schwer in die Gänge. "Wir haben die falsche Reifenwahl getroffen", sagte Schumann, der nach den ersten drei Wertungsprüfungen schon einen deutlichen Zeitrückstand hinnehmen musste.

Der zweite Tag der Rallye verlief für die Erzgebirger dann aber deutlich besser, und die beiden im Cockpit gewannen viele positive Erkenntnisse. "Uns macht es definitiv Spaß und jetzt können wir probieren, wo es mit dem Auto hingehen könnte", sagte der 32-jährige. Die Umstellung vom Mitsubishi Lancer, mit dem das Team im Vorjahr unterwegs war auf den neuen Skoda Fabia R5 sei nicht ganz reibungslos vonstatten gegangen. Zum, Teil habe ihm noch das Vertrauen in sein neues Auto gefehlt, gab Schumann zu. Insgesamt waren beim Saisonauftakt im Saarland 42 Teams am Start. Der ADAC als Veranstalter räumte ein, mit mehr Teilnehmern gerechnet zu haben. Zudem machte Sturmtief Bennet allen Beteiligten zu schaffen. So musste wegen eines Blitzeinschlags in ein Windrad eine Wertungsprüfung abgesagt werden. In zehn Wochen steht mit der Sachsen-Rallye rund um Zwickau der zweite Lauf an. "Bis dahin haben wir noch einige Hausaufgaben zu erledigen", so Schumann.

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