Ein Derby zum Einstand

Zum Saisonauftakt dürfen sich zwei Handball-Teams des HSV 1956 Marienberg über Heimrecht freuen. Die wichtigste Partie steigt allerdings auswärts.

Marienberg.

Viele Trainingseinheiten haben die Marienberger Handballerinnen seit der Sommerpause hinter sich gebracht. Nun soll sich die intensive Vorbereitung auszahlen, denn in fast allen Altersklassen steht der Beginn der Meisterschaft an. Dabei dürfen beiden D-Jugend-Vertretungen am Samstag in der heimischen Sporthalle "Am Goldkindstein" ran. Während die Sachsenliga-Vertretung 10.30 Uhr die SG Rödertal/Radeberg II empfängt, geht es für die zweite Mannschaft ab 12.15 Uhr gegen den TSV Penig um Bezirksliga-Punkte. Die meisten Fans dürften allerdings dem Sonntag entgegen fiebern, denn dann wird es auch für die beiden Damen-Teams des HSV ernst.

Bereits 14.30 Uhr beginnt das Verbandsliga-Spiel der Reserve beim HV Chemnitz III. Dies dient gleichzeitig als Einstimmung auf die Partie der ersten Mannschaft, die zwei Stunden später bei HV Chemnitz II Farbe bekennen muss. Für die neue Marienberger Trainerin Lucie Hribova und ihre Assistentin Marcela Splechtova ist dieses Derby ein Liga-Debüt, das viel Spannung und Dramatik verspricht - genau wie die gesamte Saison. Erneut sind mit dem VfB Bischofswerda und dem HSV Mölkau zwei spielstarke Aufsteiger aus der Verbandsliga dazugekommen. Viel zu erwarten ist auch vom HC Hoyerswerda, dem Absteiger aus der Oberliga.

Kontinuität ist dagegen im Marienberger Kader erkennbar, denn mit Nadine Seidel, die nach Dresden zurückgekehrt ist, gibt es nur einen Abgang. Rückkehrerin Anne-Katrin Weingardt (HV Chemnitz) sowie die Eigengewächse Emma Bielawny, Lena Roscher und Lisa Drechsel stellen zusätzliche Alternativen dar. Wie sich das Personal auf die beiden Teams verteilt, wird sich erst beim Abschlusstraining am Freitagabend ergeben. Unabhängig von der Besetzung fordert Lucie Hribova vollste Konzentration: "Es wird der erste scharfe Start, denn die Punktspiele sind etwas anderes als Testspiele oder der Pokal." Dabei hat die Trainerin klare Anforderungen an ihre Schützlinge: "Wir müssen in der Abwehr ordentlich stehen und im Angriff clever spielen." Dann seien zwei Siege möglich.

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