Ein Happy-End gibt es nur am Sonntagnachmittag

Auf den Plätzen 3 und 5 haben die Altherren-Fußballer aus Zwönitz und Thalheim die Erzgebirgs-Endrunde in Annaberg-Buchholz beendet. Beim Ü-35-Turnier in Oelsnitz siegte Niederwürschnitz.

Annaberg-Buchholz/Oelsnitz.

Die Spielgemeinschaft (SpG) Annaberg/ Buchholz hat in der heimischen Silberlandhalle den Erzgebirgs-Hallencup der Ü-40-Fußballer gewonnen. Im Neunmeterschießen setzte sich das Team aus Spielern des VfB Annaberg und des ESV Buchholz gegen den FSV Motor Marienberg durch. Titelverteidiger FSV Zwönitz landete auf dem dritten Platz. 3:1 wurde im kleinen Finale die SpG Tannenberg/Königswalde bezwungen. Mit 0:1 musste sich der FSV im Halbfinale den späteren Siegern beugen.

Mit einem 6:0 über Gelenau und einem 2:1 gegen Tannenberg hatten die Zwönitzer ihre Vorrunde gewonnen. Der SV Tanne Thalheim als zweiter Altkreis-Vertreter hatte dagegen das Semifinale verpasst. Zwar gelang es in Staffel A, den Annabergern und Buchholzern mit 3:2 ein Schnippchen zu schlagen. Doch ein 0:2 zum Auftakt gegen Marienberg und ein 3:3 gegen Raschau-Markersbach verhinderten das Weiterkommen. Auch, weil sich die Kreisstädter im letzten Vorrundenspiel mit den bereits qualifizierten Marienbergern auf ein Remis geeinigt hatten. Bei ihrer ersten Endrunden-Teilnahme schlugen sich die Drei-Tannen-Städter jedoch achtbar. Nach zwei Siegen über Raschau-Markersbach und Gelenau war ihnen der 5. Platz unter sieben Mannschaften nicht zu nehmen.

Mit Diskussionen über die Altersgrenze und die Vereinszugehörigkeit begann das Oldie-Turnier innerhalb des Oelsnitzer Budenzaubers in der Stollberger Dreifelderhalle. "Niederwürschnitz hatte den Einsatz eines Burkhardtsdorfer Spielers selbst vorher angezeigt, sonst wären sie nicht spielfähig gewesen. Auch wir mussten im kurzfristig gebildeten OFC-Trainer-Team einen Unter-35-Jährigen ins Tor stellen. Im Laufe des Turniers haben sich aber die Gemüter beruhigt", so Olaf Bahlcke, Jugendleiter beim Oelsnitzer FC und Verantwortlicher für die 7. Hallen-Serie. "Wenn man allerdings selbst mitspielt und nach Absagen von Röhrsdorf und Neustädtel noch den Spielplan ändern muss, gerät man schnell an seine Grenze." Am Ende setzten sich die Niederwürschnitzer durch.

Bis zu 60 Helfer sind an den beiden Budenzauber-Wochenenden des Oelsnitzer FC mit insgesamt acht Turnieren im Einsatz gewesen. Bereits im Oktober beginnt die Vorbereitung, zudem ebenso die Suche nach Teams gehört. "Auch wenn wir keineswegs nur leichte Gegner einladen, lautet die vereinsinterne Maßgabe, möglichst ein Turnier zu gewinnen", so Bahlcke, der als Trainer der B-Junioren am Sonntagnachmittag fürs Happy-End sorgte. Bahlcke: "Da waren die Jungs auch richtig gut drauf, haben in einer einfachen Runde unter sieben Mannschaften nur gegen die SG Traktor Neukirchen/Pleiße verloren." Dass die Kicker aus dem Zwickauer Land überhaupt angereist sind, war eher einem Zufall geschuldet. "Bei der Einladung über das DFB-Net wollte ich eigentlich die SG Neukirchen anschreiben, habe aber meine Nachricht an beide Teams adressiert", so Bahlcke. Beim C-Junioren-Turnier musste der Krankenwagen her: Laut Jugendleiter gab's bei einem Spieler Verdacht auf Gehirnerschütterung.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...