Ein Zeichen für die Nachwuchsarbeit

Kegeln: Jugend-Auswahl des mittleren Erzgebirges erkämpft Bronze bei Meisterschaft

Lengefeld.

Für die Kegler im Erwachsenenbereich steht mit dem Endlauf der Bezirksmeisterschaften an diesem Wochenende der Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Die meisten Nachwuchsspieler haben ihre schönsten Turniere dagegen schon hinter sich. Für vier Akteure aus der Region gehörte dazu die Erzgebirgsmeisterschaft in Lengefeld. Aus vier Vereinen zusammengewürfelt, konnte sich das Quartett am Ende über Bronze freuen.

Im Vergleich mit den Vertretungen der drei anderen Altkreise schickte das mittlere Erzgebirge eine Regionalauswahl an den Start. "Jugend-Spieler, die sonst nicht am regelmäßigen Liga-Betrieb teilnehmen, können so Spielpraxis sammeln", lautete der Hintergedanke von Kai Weber, der daraufhin alle Vereine kontaktierte. Aus der eigenen Jugend-Gruppe, die Weber bei der HSV Eintracht Seiffen selbst betreut, fand sich mit Philip Matthes ein Spieler. Von der SG Krumhermersdorf kam Marvin Uhlig und vom KC 69 Marienberg Kevin Neitzke hinzu. Auch der SV Dörnthal, der über die größte Nachwuchs-Abteilung verfügt, stellte mit Fabio Holler einen Spieler. Gemeinsam mussten sie zwar dem KV Rot-Weiß Neudorf (1.) und dem Lößnitzer SV (2.) den Vortritt lassen. Doch immerhin reichte ihre Leistung zu Bronze vor der SG Neukirchen.

Für Kai Weber war allein schon die Teilnahme ein wichtiges Zeichen dafür, dass es die Nachwuchsarbeit in der Region noch gibt. "Sonst könnten wir unsere Vereine ja gleich dicht machen", sagt der gerade wiedergewählte 1. Vorstand der HSV Eintracht, der sich bereits seit 25 Jahren als Nachwuchs-Trainer in seinem Verein engagiert. (anr)

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