Eine Frage des Selbstvertrauens

Mit mehr Schwung wollen sich die Fußballer des VfB Annaberg im Mittelfeld der Landesklasse West behaupten. Beim BSV Gelenau weckt ein Rückkehrer neue Hoffnung.

Annaberg-Buchholz.

Ohne Sieg sind am vergangenen Wochenende die Mannschaften der Region geblieben. Das soll sich ändern, wenn die Gelenauer morgen, 16 Uhr, in Zwickau antreten. Annaberg geht am Sonntag ab 14 Uhr im Vogtland auf Torejagd. Ein Blitzstart soll den Männern in Blau-gelb Sicherheit geben.

SV Merkur 06 Oelsnitz (10.) gegen VfB Annaberg 09 (11.). Nach zwei Niederlagen in der Landesklasse West erhofft sich VfB-Trainer Ingo Klöpping für seine Mannschaft eine frühe Führung in der Partie am Sonntag im vogtländischen Oelsnitz. "Die vergangenen Auftritte von uns waren nicht besonders beeindruckend. Ich würde mir wünschen, dass wir mal wieder als erster ein Tor schießen", so Klöpping. Es würde seinem Team mehr Sicherheit im Spiel nach vorn und auch mehr Freiraum für Kreativität im Angriff geben. Es gelte, alle Negativerlebnisse auszublenden und mit neuem Schwung in die 90 Minuten zu gehen. Die Mannschaft aus Oelsnitz stelle eine nicht zu unterschätzende Aufgabe dar. Dazu kommt noch, dass Ingo Klöpping auf seinen Kapitän Christoph Meyer und eventuell auch auf Thomas Haase verzichten muss. "Da fallen mir auf einen Schlag zwei wichtige Verteidiger weg. Aber das ist ja gleichzeitig immer die Chance für die Leute aus der zweiten Reihe, in die Bresche zu springen", sagt der Trainer. Die Annaberger, die im April 2011 das letzte Mal gegen Merkur Oelsnitz gespielt haben, wollen zumindest einen Punkt aus dem Vogtland mitnehmen. Die Gastgeber stehen mit zwei Zählern mehr auf Platz 10 direkt vor dem VfB. Klöpping: "Es mag aktuell nur ein Mittelfeldduell sein, aber genau deswegen wäre etwas Zählbares für uns wichtig." Er wolle mit seiner Aufstiegstruppe nicht Gefahr laufen, ins untere Tabellendrittel abzurutschen. "Es geht in Ordnung, wo wir derzeit stehen. Nun müssen meine Spieler dafür sorgen, dass es auch so bleibt."

ESV Lok Zwickau (5.) gegen BSV Gelenau (15.). Mit Lars Kolditz ist der Hoffnungsträger des BSV zurück. "Es war ein ganz anderes Spiel mit ihm", sagt Trainer Thomas Kersten über das 1:1 gegen Oelsnitz, als der Angreifer nach einer Knieverletzung sein Comeback feierte. Für lange Sprints reicht die Fitness noch nicht, doch schon die Präsenz von Kolditz hebt Gelenau laut Kersten auf ein anderes Niveau: "Er kann die Bälle gut festmachen und ist ein wichtiger Führungsspieler, der zwischen Alt und Jung vermittelt." Mit Lok wartet zwar ein starker Gegner. "Aber ihr kleiner Kunstrasenplatz könnte uns entgegenkommen. Außerdem mussten die Zwickauer am Mittwoch in Treuen ran. Mal sehen, wie sie das verkraftet haben", sagt Kersten über den Gegner, der sein Nachholspiel 3:2 gewann. mit anr

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