Erfahrene Wölfe laufen gegen junge Füchse auf

Eishockey, Regionalliga: Schönheide startet diesen Sonnabend in die Saison

Schönheide.

Bei den Buchmachern dürften die Wölfe aus Schönheide als Top-Favorit hoch im Kurs stehen. Immerhin blickt der Eishockey-Regionalligist in jüngster Vergangenheit auf das Titel-Double 2018 und Platz 1 in der vorigen Spielzeit zurück. Dennoch stapelt Coach Sven Schröder tief, wenn es diesen Sonnabend wieder scharf geht: Die Wölfe starten gegen die Jungfüchse aus Weißwasser in die Meisterschaft 2020. Anpfiff im Kunsteisstadion an der Neuheider Straße ist 17 Uhr.

Die Gäste sind Liga-Neuling - und für Schröder genau deshalb eine Wundertüte. "Klar sind wir Favorit", sagt er. Aber genau das mache es schwer. So gehen die Jungfüchse ohne Druck und Erwartungen aufs Eis, während Schönheide einen Ruf zu verlieren hat. "Der Gegner kann sich hinten reinstellen und abwarten. Daher wird entscheidend sein, wer weniger Fehler macht." Geht es nach Schröder, behält sein Team die Oberhand - noch dazu zuhause. Die Mannschaft sei fit und soll nach den 14 Partien der Vorrunde in die Zwischenrunde einziehen. Mindestens Rang 5 ist dafür nötig. "Unser Minimalziel. Da dürfen wir uns keine Ausrutscher erlauben", so Schröder.

Die Gäste haben schon ein Punktspiel absolviert. Genau wie Dresden, Chemnitz und die Eisbären Juniors Berlin starteten die Jungfüchse als U-23-Vertretung des ESV Weißwasser vorige Woche und bezwangen den ESC 1b mit 6:0. Viel ist im Erzgebirge über den Neuling nicht bekannt. Das junge Team von Trainer Marco Ludwig gilt als talentiert und lauffreudig. Es wird vom erfahrenen Zweitliga-Profi Jörg Wartenberg geführt. Für Schönheide ist ein Sieg am Tag der Deutschen Einheit fast Pflicht - nicht zuletzt als Dank ans Gros der Sponsoren, die den Wölfen trotz Corona die Treue halten.

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