Erste Quali-Chance verpasst

Susanne Kreher ist am Königssee zum Zuschauen verurteilt gewesen. Noch aber gibt es Hoffnung für das Skeleton-Talent.

Bärenstein.

Susanne Kreher hat die erste Qualifikationschance am Königssee verpasst, der Hohndorfer Axel Jungk fuhr auf Rang 2. So lautet das Fazit nach den ersten Selektionsrennen der deutschen Skeletoni im Kampf um die Startplätze für Welt-, Intercontinental- und Europacup.

Komplett zuschauen musste in Königssee beim Sieg von Weltmeisterin und Lokalmatadorin Tina Hermann die deutsche Anschubmeisterin Susanne Kreher vom BSC Sachsen Oberbärenburg. Nach einer kurzfristigen Erkrankung konnte die Bärensteinerin nicht beim ersten der vier Qualifikationsrennen antreten. Laut Stützpunkttrainer David Friedrich war zunächst unklar, wie lange die 20-Jährige pausieren muss. Die medizinischen Untersuchungen aber ergaben jetzt, dass nichts Ernsthaftes befürchtet werden muss.

Axel Jungk ist deutlich besser in die Saison gestartet. Schneller als der 28-jährige Deutsche Meister war nach zwei Durchgängen nur Tagessieger Alexander Gassner vom BSC Winterberg. "Lauf eins war gut, im zweiten habe ich ein paar Fehler zu viel gemacht", sagte der aus Hohndorf stammende Athlet. "Somit geht der zweite Platz in Ordnung."

Die kommenden beiden Selektionsrennen finden am Wochenende in Altenberg statt. Dort geht es um weitere Punkte. Nach Lage der Dinge kann Susanne Kreher in die Eisrinne gehen. (kling)

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