Erster Erfolg für Pöhlataler

Der Bann ist gebrochen: Der FV Königswalde hat den ersten Saisonsieg in der Fußball-Kreisliga geschafft. Und der Trainer sagt dazu: "Herausragend war unsere mangelnde Chancenverwertung."

Königswalde.

In der Ost-Staffel der Kreisliga haben die Gastgeber aus dem Altkreis nicht verloren, in der West-Staffel hat keine Mannschaft aus dem Altkreis gewonnen. So lässt sich der 8. Spieltag knapp zusammenfassen. Hervorzuheben ist neben dem Premierenerfolg der Pöhlataler noch das 3:2 der Zschopautaler, die damit Anschluss ans Mittelfeld gefunden haben.

Im Westen entpuppt sich die Reserve des VfB Annaberg als bester hiesiger Vertreter. Mit dem späten Ausgleich zum 1:1 durch Schreiter in Grünhain (86.) bleiben die Kreisstädter auf Rang 4. Dagegen dümpeln der SV Neudorf, der nach dem Pokalaus gegen Krostitz die nächste Heimklatsche kassierte - 1:5 gegen den FSV Zwönitz - und auch der TSV Geyer nach dem 3:5 beim bisherigen Schlusslicht Schneeberg II im Niemandsland der Tabelle umher. Neun und acht Punkte sowie die Plätze 9 und 12 dürften jedenfalls nicht den Ansprüchen dieser Mannschaften entsprechen.

Im Osten hält sich der TSV Mildenau wacker auf Rang 4. Zwar schaffte es die Elf der Grün-Weißen nicht, gegen den VfB Zöblitz ins Tor zu treffen, doch 14 Zähler sind aller Ehren wert. "Irgendwie war das alles nicht zwingend. Ich hatte das Gefühl, dass sich jeder mit einem Unentschieden zufrieden gibt. Deshalb gab es auch wenig Torchancen auf beiden Seiten", urteilte Mannschaftsleiter Martin Hunger. Der sich insgesamt ordentlich schlagende Aufsteiger aus Neundorf/Wiesenbad kassierte nach dem 1:4 in Zschopautal auch beim Derby in Königswalde eine Niederlage mit dem gleichen Ergebnis. "Endlich hat es mal geklappt. Es hätte locker zweistellig werden können", so der dennoch zufriedene Nico Barthold. Und wer war herausragend? "Unsere mangelnde Chancenverwertung", antwortete der Trainer des FV Königswalde. Seine Elf hat durch die Treffer von Rockstroh (2), Seidler und Bräuer den letzten Platz an die Wolkensteiner delegiert und will nun nachlegen. "In den nächsten Spielen treffen wir auf Kontrahenten, gegen die wir punkten müssen. Vielleicht war das jetzt gegen die SpVgg die Initialzündung dafür", so Barthold vor den Begegnungen in Zöblitz und in Gebirge sowie daheim gegen Drebach/Falkenbach II und Zschopau/Krumhermersdorf. Alle sind im mittleren oder hinteren Feld der Tabelle zu finden. Diese Region will auch der BSV Zschopautal verlassen, der gegen Drebach II mit einem 3:2 den ersten Schritt dazu getan hat. Die Zschopautaler legten bis zur 57. Minute ein 3:0 vor, weil sie die Fehler der Krokusse gnadenlos ausnutzen. "Wir haben beim Toreschießen der Wiesaer kräftig mitgeholfen", hieß es aus dem Lager der Gäste. Nach dem Anschluss von Päßler kamen diese noch einmal kräftig auf, für die Platzbesitzer wurde es hintenraus noch mal eng. Sie retteten den Erfolg aber über die Zeit.

Eine böse Situation gab es in der Partie FSV Pockau-Lengefeld gegen Tirol Dittmannsdorf, die deshalb abgebrochen wurde. Dort verletzte sich Marcel Ludwig bei einem Kopfballduell arg, die erste Diagnose des herbeigerufenen Notarztes lautete Kieferbruch. Der Spieler wurde ins Klinikum Chemnitz gebracht. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut", sagte der FSV-Vorsitzende Timo Uhlig am Montag.

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