Erzgebirger packen beim Grand Prix an

Die Zschopauer Prolog-Mannschaft hat für die Sicherheit der Moto-GP-Fahrer geschwitzt. Dabei galt es auch, den Ansprüchen von Weltmeistern zu genügen.

Zschopau.

Mit dem Streckenaufbau einer Motorsportveranstaltung kennt sich die Prolog-Mannschaft von "Rund um Zschopau" aus. Nun war Tom Klädtke mit einem Teil seines Teams am Sachsenring sogar für den ADAC Sachsen beim Motorrad-Grand-Prix im Einsatz. Die Männer wissen über die Strecke schon von anderen Veranstaltungen bescheid. Sie waren seit 2014 auch bei der ADAC Sachsen Classic und der GT Masters beteiligt. Nun sind die Erzgebirger auch für die Sicherheit der Moto-GP-Piloten beim Motorrad Grand Prix unterwegs gewesen.

Bereits seit zwei Wochen waren sie mit dem gesamten Streckenaufbau beschäftigt. Der Abbau dauert dann noch mal eine. Im Vorfeld, gab es rund zehn Kilometer Bauzaun zu stellen und die Kiesbetten zu glätten. Am eigentlichen Veranstaltungswochenende war die Mannschaft seit Donnerstag täglich von morgens bis in den späten Abend am Ring unterwegs, denn jeden Tag mussten die Auslaufzonen wieder hergerichtet werden. "Im Vorjahr ist die bisherige Arbeitsgruppe aufgrund ihres Alters in Rente gegangen. Wir wurden gefragt und haben zugesagt", so Klädtke.

Am eigentlichen Moto-GP-Wochenende muss die Mannschaft immer schnell zu Stelle sein. Überall wo Öl auf der Strecke ist oder die Leitplanken beschädigt sind, gilt es, während der Trainings oder den Rennen, Unfällen vorzubeugen. Das ganze begann bereits am Donnerstagnachmittag. Die Streckeninspektoren Franco Uncini, Loris Capirossi und Freddie Spencer - alle Motorrad Weltmeister - wollten sehen, wie Öl auf der Strecke gebunden wird. "Die Kommission für die Streckenabnahme hat mit uns geprüft, ob das Bindemittel Ölspuren wirksam bekämpft, und der Untergrund dann wieder griffig ist". Insgesamt sei es ein eher ruhiges Wochenende gewesen. "Lediglich einmal kamen wir unten an der Karthalle, wo wir unseren Aufenthaltsbereich hatten, zum Einsatz, als eine Moto-E-Maschine in die Begrenzung krachte und diese beschädigte", sagte Tom Klädtke, der immer eng an der Seite der Streckenposten stand.

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