Favorit wird seiner Rolle gerecht

Die Zweitliga-Kegler des SKV 9Pins Stollberg haben zuhause Aufsteiger Deutzen mit 6:2 besiegt. Bei den Frauen lief es hingegen gar nicht.

Stollberg.

Die Herren des SKV 9Pins Stollberg haben ihren 3. Platz in der 2. Bundesliga auch nach dem 6. Spieltag erfolgreich verteidigt. In einem hart umkämpften Heimspiel besiegten sie den sächsischen Landesmeister und Aufsteiger SV Blau-Weiß Deutzen mit 6:2 und 3555:3467 Kegeln.

Was nach einem deutlichen Heimsieg der Erzgebirger aussieht, war in Wirklichkeit aber eine enge Partie. Zwei der vier Stollberger Duellsiege standen auf Messers Schneide, sodass die Begegnung durchaus 4:4 hätte enden können. Im ersten Durchgang setzte Chris Georgi mit 631 Kegeln das erste Ausrufezeichen und verbuchte den ersten Punkt der Gastgeber. Da aber sein Mitspieler Tim Rösch (535) einen rabenschwarzen Tag erwischte, blieben die Deutzener in unmittelbarer Schlagdistanz. Im Mittelpaar stand Andreas Maurer (531) gegen seinen Kontrahenten ebenfalls auf verlorenem Posten. Im Nachbarduell sprang ihm aber René Köhler zur Seite. Sein starker 610:601-Erfolg hielt die Stollberger in der Spur. Das spannende Duell fand im Schlussdurchgang seine Fortsetzung. Christian Unglaub hatte zwar mit 605:621 Kegeln das Nachsehen, aufgrund von 2,5:1,5 Satzsiegen blieb der Punkt aber beim SKV. Kapitän Stefan Werth spielte mit 643 Kegeln parallel dazu die Tagesbestleistung und sicherte den knappen Erfolg ab. Nach dem auch Spitzenreiter Zwickau (7:1 in Zeulenroda) und Vize Markranstädt (7:1 in Freiberg) ihre Partien gewannen, rangiert der SKV mit 10:2 Punkten weiterhin auf dem dritten Rang.

Die Stollberger Zweitliga-Frauen konnten ihren Schwung aus den vergangenen beiden Spielen hingegen nicht mit in die Heimpartie gegen den ESV Lok Elsterwerda nehmen. Im Duell des Tabellenzweiten gegen den Dritten hatten sie mit 2:6 Punkten und 3293:3371 Kegeln das Nachsehen. Die Stollbergerinnen konnten die Begegnung nur im ersten Drittel ausgeglichen gestalten. Mandy Reinhardt holte dort mit 546 Kegeln ihren Zähler. Nachdem im Mittelpaar beide Partien verloren wurden, gingen die Schlussspielerinnen Heidi Bleyl (567) und Mandy Bley (567) mit deutlichem Rückstand auf die Bahn. Der Punktgewinn der Kapitänin Mandy Bley war jedoch letztlich nicht mehr als Ergebniskorrektur.

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