FCE-Damen stehen vor schwieriger Aufgabe

Fußball, Regionalliga: Aue trifft auf amtierenden Meister Union Berlin

Bad Schlema.

Es ist ein Duell Elfter gegen Vierter in der Regionalliga Nordost - die Frauen-Mannschaft des FC Erzgebirge Aue empfängt am Sonntag 14 Uhr auf dem Kunstrasen des Erzgebirgsstadions in Aue die Gäste vom 1. FC Union Berlin.

Beim Aufeinandertreffen letzte Saison haben die Auerinnen zweimal den Kürzeren gezogen: zuhause setzte es eine 0:5-Niederlage, in Berlin endete das Duell sogar mit einem 7:0 für die Hauptstädterinnen. Die FCE-Frauen um das Trainer-Team Alexander Zamzow und Bernd Stettinius haben also eine schwere Aufgabe vor sich. "Wir brauchen uns nichts vorzumachen. Wenn wir gegen Berlin bestehen wollen, wird es ein ganz harter Kampf. Union ist eine der stärksten Mannschaften in der Regionalliga. Zwar haben die Berliner den Aufstieg verpasst, sind aber nicht umsonst zweimal Meister geworden", weiß Stettinius, der auch sagt: "Bei dem Spiel müssen alle Spielerinnen 110 Prozent geben. So ein Ausrutscher wie letzte Woche darf nicht noch einmal passieren."

Damit spielt er auf die 1:4-Heimniederlage seiner Spielerinnen gegen den 1. FFV Erfurt an. Doch der Auer Coach ist guter Dinge: "Die Mädels sind denke ich gewillt zu zeigen, dass sie es drauf haben und spielen können und dass sie mit einer kämpferisch und emotional geführten Partie die Scharte wieder ausmerzen können." Die Mannschaft sei hochmotiviert und jeder wolle sein Bestes geben. "Wenn wir verlieren, dann mit wehenden Fahnen. Vielleicht klappt es ja auch, dass wir etwas Zählbares holen", so der Coach.

Im Auer Kader gibt es am Wochenende aber ausbildungs- und berufsbedingt einige Lücken, zudem sitzt Lisa Unger noch ihre Sperre ab, die sie für die Rote Karte in der Partie gegen den Bischofswerdaer FV bekommen hat.

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