FCL macht zu wenig aus seinen Möglichkeiten

Fußball, Sachsenliga: Partie gegen Markranstädt bringt nur ein Remis

Lößnitz.

Die Landesliga-Kicker des FC Lößnitz sind am Sonnabend im Heimspiel gegen den SSV Markranstädt über ein 1:1 (1:1) nicht hinausgekommen. Beide Tore fielen zudem bereits in der Anfangsphase.

Im Stadion an der Talstraße waren es die Gäste, die durch Christopher Griebsch nach drei Minuten in Führung gingen. Und das durch eine direkte Ecke. "Das kann passieren", sagt FCL-Trainer René Klingbeil, der von trickreichen Varianten der Markranstädter spricht. Griebsch sei noch dazu ein sehr guter Schütze. Die Einheimischen hat dieser Treffer kalt erwischt. Doch die Schockstarre dauerte nicht lange, dann fanden die Erzgebirger die passende Antwort. Schon in der 7. Minute gelang Karsten Werneke der Ausgleich. Aus psychologischer Sicht sei das hervorragend gewesen, findet Klingbeil, der den Auftritt seiner Männer insgesamt durchaus positiv sieht. "Nach vorn haben wir ein sehr ordentliches Spiel abgeliefert. Wir sind gegen ein Bollwerk der Markranstädter angelaufen, die immer wieder gefährliche Konter gesetzt haben." Hinten sei sein Team allerdings diesmal nicht ganz so sattelfest gewesen. Lob verdiente sich besonders Marco Wölfel. Der habe eine überragende Leistung abgeliefert und seine Nebenleute mitgerissen.

Natürlich waren die Lößnitzer enttäuscht, nicht drei Punkte geholt zu haben. Denn die sind eindeutig drin gewesen, berichtet Klingbeil. "Unser Problem bleibt, dass wir uns einfach nicht mit genügend Toren belohnen. In beiden Hälften hat es Chancen gegeben." Martin Sprunk, Cedric Graf und Werneke vergaben aus aussichtsreichen Positionen gute Einschussmöglichkeiten. In der Tabelle steht der FCL nun auf dem 4. Platz. (wend)

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