Geyer behält im Derby die Oberhand

Kegeln, Bezirksliga: Michelle Mechsner mit bestem Einzelergebnis - Ehrenfriedersdorf verliert überraschend

Geyer/Ehrenfriedersdorf.

Im Derby der Bezirksliga der Frauen haben die Keglerinnen des TSV Geyer am 10. Spieltag die Oberhand behalten. Gegen den KSV Gut Holz Thum siegten die TSV-Damen mit 5:3 und 3011:2943 Kegeln.

Die Partie war für beide Teams von Brisanz. Denn während die Gastgeberinnen dringend jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg brauchen, haben die Thumerinnen als Tabellenzweite sehr gute Aussichten auf einen Medaillenplatz. Den besseren Start erwischten dann auch die Gäste, die die ersten beiden Einzel knapp für sich entscheiden konnten. Auch das dritte Einzel war hart umkämpft, ging aber an den TSV. Die Vorentscheidung der Partie fiel im vierten und fünften Einzel: Erst spielte Michelle Mechsner mit 550 Holz das beste Einzelergebnis des Tages und distanzierte ihre Kontrahentin um 83 Kegel. Dann zeigte auch Anja Distelmeier im fünften Einzel mit 512 Kegeln eine starke Leistung und siegte deutlich, sodass es für die Thumerinnen nur noch um Ergebniskosmetik ging. Die gelang ihnen zwar, doch am etwas überraschenden 5:3-Erfolg der TSV-Damen änderte das nichts mehr. Aufgrund der Ergebnisse der anderen Spiele, bei denen unter anderem Spitzenreiter Treuen unerwartet beim Sechsten Thurm unterlag, änderte sich an den Ausgangspositionen beider Mannschaften zwar nichts, allerdings schöpft der TSV im Abstiegskampf durch diesen Sieg neue Hoffnung.

Ebenso überraschend, allerdings in negativer Hinsicht, fiel das Endresultat der Bezirksklasse-Keglerinnen des BSV Ehrenfriedersdorf aus. Sie mussten im Kampf um den Staffelsieg mit der 3:4-Niederlage (2264:2287) beim Tabellendritten Eska Chemnitz einen herben Dämpfer hinnehmen. Auf den heimischen Anlagen lieferten die Bergstädterinnen gegen die Chemnitzerinnen ihre mit Abstand schlechteste Saisonleistung ab und gerieten bereits im ersten Drittel unter Druck. Zwar erzielte Rita Jany mit 491 Kegeln das beste Einzelergebnis für die BSV-Vertretung, diese ging aber trotzdem mit einem Rückstand in das zweite Drittel. In diesem konnten die Gastgeberinnen beide Einzel gewinnen, wobei auch hier beide Spielerinnen des BSV nicht an ihre guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen konnten. Dennoch reichte es, um das Team mit 29 Kegel in Führung zu bringen. Aber für Schlussspielerin Lydia Hofmann war diese knappe Führung ein zu großer Druck. Gegen die an diesem Tag beste Chemnitzerin (497) hatte sie deutlich das Nachsehen, sodass der BSV am Ende verlor und Platz 1 der Bezirksklasse an den KSV Hainichen abgeben musste. (tj)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...