Grenzläufer dürfen Skier und Technik zwischendurch wechseln

Auf viele Aktive aus nah und fern hofft der WSV Johanngeorgenstadt am Sonntag. Zum Skaten gezwungen wird bei dem Wettstreit aber keiner.

Johanngeorgenstadt.

Mit hervorragenden Bedingungen rechnen die Mitglieder des gastgebenden Wintersportvereins (WSV) Johanngeorgenstadt für den traditionsreichen Grenzlauf, der auch in diesem Jahr als Skiathlon ausgetragen wird. "Die Prognose für Sonntag ist wirklich gut: Sonnenschein, leichte Minusgrade und bestens präparierte Loipen - richtiges St.-Moritz-Wetter halt", sagt der WSV-Pressesprecher René Eska und fügt lachend hinzu: "Diesmal haben wir Schnee ohne Ende."

Eska geht von zirka einem Meter Schneehöhe aus. Seit Mittwoch seien nach der Schneebruch-Entwarnung auch die Loipen wieder nutzbar. Nun müsse nur noch die Zahl der Aktiven bei der 45. Auflage des Grenzlaufs stimmen. "Der Skiathlon kommt an, und die Teilnehmerzahl steigt." Die Herausforderung bei der Organisation ist, dass ein Wechselgarten zum Tausch der Skier eingerichtet werden muss. "Los geht es natürlich in der klassischen Technik, der zweite Teil wird im freien Stil absolviert", sagt Eska und betont ausdrücklich, dass die frei wählbare Technik natürlich ebenso zulässt, weiter klassisch unterwegs zu sein. "Wer nicht wechseln will, der muss nicht wechseln." Das sei sehr wichtig, weil vor allem viele der älteren Skilanglauffreude die klassische Technik bevorzugen. "Und diese Sportler wollen wir als Teilnehmer des Grenzlaufs natürlich nicht verlieren. Mit dem Skiathlon kommen wir aber den Jüngeren entgegen, denn heutzutage pflegen viele das Skating", sagt Eska.

Der erste Startschuss am Johanngeorgenstädter Loipenhaus fällt am Sonntag, 10.30 Uhr. Nachmeldungen sind bis 9 Uhr vor Ort möglich. Kinder der Altersklassen 10 bis 14 legen zweimal zwei Kilometer zurück. Jugendliche, Junioren sowie Frauen absolvieren zweimal fünf Kilometer und Männer zweimal zehn Kilometer. Bereits für Sonnabend ist der Nachwuchs zum Talentsichtungstag eingeladen. "Jeder, der will, kann ab 10 Uhr sein Kind zu Spiel und Spaß im Schnee vorbeibringen", erklärt Eska. Das Angebot richtet sich an Kindergartensteppkes und Grundschüler.

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