Heimsieg bringt den Aufstieg

Über den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte freuen sich die Schach-Spieler der SG Blumenau. Sie sicherten sich in der 2. Landesklasse Platz 1 - trotz starker Konkurrenz.

Blumenau.

Noch haben die Schach-Mannschaften der Region einen Spieltag zu absolvieren, erst dann stehen die Abschlusstabellen fest. Zwei Mannschaften konnten aber bereits am vergangenen Sonntag die Sektkorken knallen lassen, um auf Platz 1 und die damit verbundenen Aufstiege anzustoßen. Wie beim SV Lengefeld, der in der Staffel A der 1. Bezirksklasse alles klarmachte, herrschte vor allem in Blumenau Freude pur.

Erstmals in ihrer Vereinsgeschichte dürfen die Blumenauer in der kommenden Saison in der 1. Landesklasse auf Punktejagd gehen. Einer generell starken Saison setzte die Mannschaft im vorletzten Duell mit einem 4,5:3,5-Heimsieg gegen den SK König Plauen III die Krone auf. "Höhepunkt war dabei ein fast schon mysteriöser Partiegewinn von Mirko Steinert, der letztlich den Erfolg sicherstellte", berichtet Wolfgang Ehnert. In einer Partie, die schon verloren schien, wendete sein Vereinskollege doch nach das Blatt. "Im Turmendspiel mit zwei Bauern auf der g- und h-Linie gegen vier Bauern auf dem gegnerischen Damenflügel fand Mirko eine Finte, einen Bauern früher in eine neue Dame zu verwandeln, da dem gegnerischen Turm die eigenen Bauern direkt im Wege standen", schildert Ehnert das dramatische Finale. Zuvor hatten Felix Bräuer und Thomas Meyer wichtige Siege gefeiert. Peter Simon, Bert Zimmermann und Robin Leonhardt spielten remis. Angesichts von drei Punkten Vorsprung ist Blumenau die Tabellenführung am letzten Spieltag Mitte Mai nicht mehr zu nehmen. Eine starke Leistung, wie Ehnert betont: "Die Plauener, deren erste Mannschaft in der 2. Bundesliga spielt, haben ganz andere Trainingsmöglichkeiten."

Kaum noch von Bedeutung waren die Ergebnisse der beiden Lokalvertreter in der Bezirksliga-Staffel B. Ebenso wie die SG Hohndorf, die in Döbeln zu einem 4:4-Unentschieden kam, hatte sich auch Eintracht Seiffen vorzeitig aller Abstiegssorgen entledigt. Daran änderte auch die knappe 3,5:4,5-Heimniederlage gegen Siebenlehn nichts.

Umso größer war die Anspannung in der Staffel A der 1. Bezirksklasse. Mit einem Heimsieg gegen den TSV Ifa Chemnitz II konnten die Lengefelder ihren Staffelsieg sicherstellen. Trotz vier Remis sollte das auch gelingen. Da alle restlichen Partien an den Gastgeber gingen, fiel das Ergebnis mit 6:2 am Ende sogar sehr deutlich aus. Überraschend kam dies nicht, hatte der SVL doch zuvor schon alle sieben Saisonspiele recht klar gewonnen. Als zweitbester Lokalvertreter folgt Börnichen auf Rang 4. (mit we)

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