Helfer bringen Wolfsbau auf Vordermann

Die Saison 2020/21 kann beginnen: Schönheides Eishockey-Regionalligist ist in die Vorbereitung gestartet. Auch im Umfeld wurde alles vorbereitet.

Schönheide.

Es ist angerichtet: Die Wölfe sind für die neue Saison gerüstet. Ende September soll es in der Eishockey-Regionalliga wieder auf Puck- und Punktejagd gehen. Die Schönheider steigen Anfang Oktober in den Spielbetrieb ein. Kader und Trainingsplan stehen längst. Jetzt wurde noch das Domizil auf Vordermann gebracht.

In zwei Etappen ist vorige Woche der Wolfsbau gereinigt worden. Im und am Kunsteisstadion an der Neuheider Straße blitzt und blinkt es wieder. Nach fünfmonatiger Sommerpause läuft seit einigen Tagen die Vorbereitungsphase auf Hochtouren. Zunächst im Crimmitschauer Sahnpark standen die Wölfe erstmals wieder gemeinsam auf dem Eis. Jetzt folgt das traditionelle Trainingslager in Nejdek, wo die Wölfe diesen Sonntag ab 14.30 Uhr ihr erstes Testspiel gegen den HC Rebels Mesto Nejdek austragen. Nächste Woche geht es im Wolfsbau weiter. Der erste Test zuhause ist für 19. September, 17 Uhr gegen die 1b-Vertretung des HC Baník Sokolov geplant. "Weitere Vorbereitungsspiele stehen noch nicht fest, da alle geplanten Partien gegen bayrische Teams abgesagt wurden", erklärt Sprecher Markus Gläß. So erlaubt der Verband im Nachbarland vorerst keine Duelle mit Teams aus anderen Bundesländern. Die Chance, die Mannschaft mit bekannten und neuen Gesichtern in Augenschein zu nehmen, erhalten die Fans am 18. September gegen 19.30 Uhr zur offiziellen Teamvorstellung beim Schönheider Straßenfest an der Mittel-Bar. Bereits diesen Freitag steigt das Helfertreffen, bei dem der Vorstand alle "Heinzelmännchen", die während der Saison fleißig mit anpacken, auf die neue Spielzeit einstimmen will. Sie kommen 19 Uhr im Hotel "Zur Post" zusammen.

Den Auftakt in der Regionalliga Ost bestreitet am 25. September Neuling ES Weißwasser Jungfüchse zuhause gegen die Dresdner Eislöwen Juniors. "Die Vereine stimmen derzeit die Schutz- und Hygienekonzepte mit den Hallenbetreibern und den Behörden ab. Wir als Verband unterstützen die Clubs, wo wir können", sagt Lutz Michel, Präsident des Sächsischen Eissportverbands und fügt hinzu: "Zuschauer sollen die Partien besuchen können, wenn auch das Fassungsvermögen der Stadien deutlich reduziert sein wird."

Die Spielzeit gliedert sich in drei Phasen. Nach der Hauptrunde - bis 3. Januar - teilt sich das Feld in eine obere Zwischenrunde mit fünf Teams und eine Vierer-Abstiegsrunde. Die Punkte aus der Hauptrunde werden mitgenommen. Die vier Besten gehen ab Mitte Februar in die Meisterschafts-Play-offs im Modus Best of 5, die Teams auf den Rängen 5 bis 8 spielen im Modus Best of 2 um den Regionalliga-Ost-Pokal. Das Schlusslicht steigt in die Landesliga ab. "Der Modus ermöglicht es, auf Unterbrechungen flexibel zu reagieren", sagt Ligenleiter Alexander Hedderich. Im Teilnehmerkreis gibt es zwei Veränderungen. Die Saale Bulls Halle 1b sind sportlich abgestiegen und wollten nicht nachrücken. Der ECC Preussen Berlin wurde im Zuge eines Insolvenzverfahrens aufgelöst. Neu sind der Berliner Schlittschuh-Club und die Jungfüchse aus Weißwasser, gegen die Schönheide am 3. Oktober vor heimischer Kulisse ab 17 Uhr in die Saison startet.

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