Hohe Hürden für FCL und Concordia

Die Landesliga-Fußballer aus Lößnitz und die Schneeberger in der Landesklasse treffen auf Spitzenteams. Verstecken wollen sie sich aber nicht.

Lößnitz/Schneeberg.

Auf Landesebene sind am Wochenende zwei Fußball-Mannschaften aus dem Raum Aue vor heimischer Kulisse gefordert. Beide Teams müssen dabei hohe Hürden überwinden.

Im Stadion an der Talstraße in Lößnitz empfängt der FC 1910 Lößnitz am Samstag, 15 Uhr, in der Landesliga mit dem SV Einheit Kamenz den Zweiten der Tabelle, die Lößnitzer selbst stehen auf Position sechs. Kamenz ist die einzige Mannschaft der Landesliga, die nach acht Spielen noch ungeschlagen ist und bisher lediglich vier Gegentore kassiert hat. Die letzten fünf Liga-Spiele hat Einheit allesamt gewonnen. Aber auch die Gastgeber müssen sich nach den Erfolgen gegen Markkleeberg (5:0) und in Radebeul (3:1) nicht verstecken. FCL-Trainer Heiko Junghans sagt: "Obwohl wir Heimrecht haben, sind wir Außenseiter in diesem Spiel. Das muss man anerkennen. Kamenz steht nicht umsonst da oben an zweiter Stelle. Sie sind in der Landesliga die Mannschaft der Stunde, die offensiv sehr stark spielt und defensiv überragend ist." Trotzdem sei man nicht chancenlos, so Junghans: "Wir haben nach unserer Analyse Ideen, wie wir den Gegner bespielen wollen. Sicher brauchen wir einen guten Tag, aber wenn wir diese Ideen wirklich umsetzen, können wir erfolgreich sein." Man müsse sich der Aufgabe stellen, so der Coach: "Wir werden uns nicht verstecken, sondern dem Gegner mit dem nötigen Respekt, den man vor einer so starken Mannschaft haben sollte, entgegentreten und alles reinwerfen, was wir haben. Jeder Einzelne muss 100 Prozent geben, dann sehe ich schon die Möglichkeit, die drei Punkte in Lößnitz zu behalten." Personell sind die Lößnitzer verletzungstechnisch etwas angeschlagen. Es gelte im Endeffekt abzuwarten, was rauskommt, so der FCL-Trainer.

Ohne Trainer auskommen muss dagegen am Wochenende der FC Concordia Schneeberg in der Landesklasse West. Armin Oechsner hat im vergangenen Spiel gegen Marienberg die Rote Karte gesehen und ist nun für eine Partie gesperrt worden. Seine Elf empfängt am Samstag, 15Uhr, im Dietz-Stadion in Schneeberg den VfB Empor Glauchau. Der Absteiger aus der Landesliga ist als Spitzenreiter aktuell auf Kurs Wiederaufstieg und gehört zu den Favoriten der Staffel. "Mit dem Selbstvertrauen, dass wir in Marienberg getankt haben, rechnen wir uns auf jeden Fall etwas aus", so der gesperrte Trainer. Seine Elf wolle versuchen, Glauchau mit einer guten Leistung Paroli zu bieten. "Empor ist eine sehr spielstarke Mannschaft", so Oechsner, der aber optimistisch ist: "Wir werden uns nicht verstecken, sondern auf Angriff spielen. Am Ende werden wir sehen, was rauskommt." Zuletzt haben die Schneeberger im Jahr 2014 gegen Glauchau gespielt, auswärts 0:3 verloren, aber daheim 1:0 gewonnen. Ein Spaziergang wird es für Concordia nicht, aber mit Sicherheit eine spannende Partie.

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