HSV-Frauen landen ersten Saisonerfolg

Handball, Verbandsliga: Zwönitzerinnen schlagen Riesa-Oschatz mit 26:19

Zwönitz.

Die in der Handball-Verbandsliga spielenden Frauen des Zwönitzer HSV 1928 haben die ersten beiden Punkte in dieser Saison auf ihr Konto gepackt. In einem Nachholspiel setzten sich die Gäste mit 26:19 (12:11) bei der HSG Riesa-Oschatz II durch. Der erste Erfolg im vierten Spiel bedeutete zugleich einen Sprung auf Platz 9 in der Tabelle. "In der ersten Hälfte haben wir uns von der überraschend langsam agierenden Riesaer Mannschaft noch zu sehr anstecken lassen, haben zu wenig Tempo entwickelt. Das hat dann im zweiten Durchgang deutlich besser funktioniert und wir haben damit das entscheidende Plus erzeugt", sagte Trainer Steven Szpetecki nach dem Spiel zufrieden.

In der ersten Hälfte verlief die Partie noch sehr wechselhaft. Zwar drückten die Erzgebirgerinnen vom Anpfiff an aufs Tempo und überrannten die Gastgeberinnen zunächst förmlich - nach sieben Minuten stand es 5:0. Doch nach einer Auszeit kamen die Gastgeberinnen allmählich besser in die Partie und konnten so nach und nach am Rückstand arbeiten. In der 17. Minute war der tolle Zwönitzer Start dann wieder dahin, denn die Gastgeberinnen glichen zum 7:7 aus. Mit einem knappen 12:11 für die Nordsachsen ging es zum Pausentee.

Im zweiten Durchgang zeigten die Zwönitzerinnen aber von Anfang an, dass sie beim Tabellenvorletzten den ersten Sieg einfahren wollen. Dank höherem Tempo holten sie sich in der 33. Minute die Führung zurück, die die Gastgeberinnen noch etwa zehn Minuten lang stets egalisieren konnten. Danach aber sorgte ein Viererpack für einen komfortablen 19:15-Vorsprung, den sich die HSV-Frauen nicht mehr nehmen ließen. In der Schlussphase waren auch die konditionellen Vorteile deutlich zu sehen. Während Riesa immer mehr abbaute, warfen die Zwönitzerinnen letztlich noch einen Sieben-Punkte-Vorsprung heraus.

Statistik Zwönitz: Wolf, Müller, Wetzel; M. Kaulfuß (6/1), Haunschild (8), Riedel, L. Kaulfuß (2), Schmiedel (2), Hartenstein, Seidel (4/1), Viehweger, Thierfelder (4)

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