Individuelle Variante sorgt für Betrieb in der Loipe

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Skilanglauf: Veranstalter des Schwartenberglaufs freuen sich über Resonanz

Neuhausen/Seiffen.

Trotz Corona wird der Schwartenberglauf bei der diesjährigen 98. Auflage seinem guten Ruf gerecht. Nicht zuletzt dank des optimalen Winterwetters erweist sich die Entscheidung des Neuhausener Pulsschlag-Vereins, die Veranstaltung diesmal mit individuellen Starts durchzuführen, als Volltreffer. Vor einer Woche legte der 100. Teilnehmer die Runde zwischen Neuhausen und Seiffen für sich allein zurück. "Jetzt geht es auf die 150 zu", frohlockt Mitorganisator Albrecht Dietze (Foto), der insgeheim sogar mit einem Knacken der 200er-Marke liebäugelt. Damit würde die Teilnehmerzahl in etwa so hoch ausfallen wie in den vergangenen Jahren.

Die positive Resonanz überrascht Dietze keineswegs, da er im vergangenen Sommer auch den Erzgebirgs-Bike-Marathon in ähnlicher Form mit großem Erfolg über die Bühne gebracht hatte. "Die jetzigen Erfahrungen decken sich mit denen des EBM. Ohne Wettkampfdruck trauen sich auch mal andere Leute auf die Strecke", so der Seiffener. Natürlich nutzen viele Vereinssportler die Chance, den Lauf individuell zu absolvieren. Genauso seien dieser Tage aber Hobbysportler, Vertreter der älteren Generation sowie ganze Familien nach vorheriger Internet-Anmeldung in der Schwartenbergloipe anzutreffen. Je nach Altersklasse sind Distanzen von 3 bis 20 Kilometern Länge zurückzulegen, die mit unterschiedlichen Farben ausgeschildert sind. Um Zeiten geht es dabei nicht, da wegen der täglich wechselnden Bedingungen keine Wertung erfolgt. Vielmehr stehen Spaß und Bewegung im Vordergrund.

"Mir haben schon einige Leute berichtet, wie toll sie die Aktion finden", erzählt Dietze: "Sie genießen die Zeit an der frischen Luft und kommen auf andere Gedanken." Möglich wird das vor allem durch den Bilderbuch-Winter, den der Seiffener in dieser Form seit über 15Jahren nicht mehr erlebt hat. Auch das zwischenzeitliche Tauwetter habe der Loipe nicht geschadet. Einziger Wermutstropfen bleibt der weiterhin geltende 15-Kilometer-Bewegungsradius, der Starter aus größerer Entfernung noch abhält. "Aber viele warten schon darauf, loslegen zu können. Vielleicht klappt es ja bald", gibt sich Dietze optimistisch.

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