Junge Auer sichern erste Punkte

Die A-Jugend-Handballer der SG Nickelhütte haben Potsdam mit 21:18 besiegt. Ein bittere Niederlage gab es in der Oberliga für den EHV II. Ebenso wie für Sachsenligist Schneeberg.

Aue/Schneeberg/Zwönitz.

Ihren ersten Sieg in der A-Jugend-Bundesliga haben die Handballer der SG Nickelhütte Aue am Sonntag zuhause gegen den VfL Potsdam gefeiert. 21:18 (9:11) hieß es nach einer vor allem kämpferisch starken Vorstellung des Aufsteigers.

Wie zuletzt taten sich die Gastgeber im Angriff schwer. Nach dem 3:3 blieben Chancen ungenutzt. Die mit der besseren Spielanlage agierenden Gäste zogen auf 9:4 davon. Umstellungen im Innenblock und ein sich steigernder Pascal Bochmann im Tor brachten für Aue mehr Ballgewinne, die übers 6:6 bis zum 9:11 zur Pause führten. In Überzahl setzte sich der VfL zu Beginn der zweiten Hälfte auf 13:10 ab, ehe ein 5:0-Lauf der Hütte-Jungs die Wende einläutete. "Da gelang vieles, was wir unter der Woche trainiert hatten", sagte Jugendkoordinator Jens Denecke. 17:17 stand es sieben Minuten vor Schluss. Kreisläufer Quentin Graefe gelang per Konter das 18:17. Max Briest stellte mit einem seiner fünf Siebenmeter beim 19:17 die Weichen auf Sieg.

Bei der HG Köthen kassierten die Männer des EHV Aue II in der mitteldeutschen Oberliga eine bittere 30:31-Niederlage (15:15). In der ersten Viertelstunde nutzten die Gastgeber die Zurückhaltung der Auer Abwehr aus und setzten sich über 6:4 auf 9:6 ab. Nach ihrer ersten Auszeit agierten die Gäste stabiler in der Defensive. Im Angriff untermauerte Nico Schneider seine ansteigende Form. Mit drei Toren in Folge stellte er das 10:10 her. In Hälfte zwei wurde Simeon Fischer mehrfach gut in Szene gesetzt. Ein größerer Vorsprung sprang fürs Juniorteam nicht heraus, weil es kaum gelang, Würfe der HG abzufangen. So blieb es eng. Eine doppelte Zeitstrafe verteidigten die Gäste gut - 27:27. Doch durch zwei technische Fehler lagen sie 27:29 zurück und schafften danach jeweils nur den Anschlusstreffer.

Ein Debakel erlebten die Sachsenliga-Handballerinnen des SV Schneeberg beim USV TU Dresden. Sie unterlagen 26:37 (13:19). Dabei hatten sie sich gegen das bis dahin punktlose Schlusslicht viel vorgenommen. "Doch rasch zeigte sich, dass wir nicht mit der Mentalität wie zuletzt in Weißenborn aufwarteten", so SVS-Trainer Sascha Thieme. Durch Fahrlässigkeiten geriet sein Team 1:4 (6.) in Rückstand. Ballverluste, vergebene Chancen und eine schwache Defensive sind Gründe fürs 13:19 zur Pause. In Hälfte zwei zog Dresden Tor um Tor davon. "Eine offensivere Abwehr brachte Besserung." Aber klarste Chancen blieben ungenutzt. "Eine bittere, aber verdiente Niederlage - ein Totalausfall." Und das vor der dreiwöchigen Pause. "Bis zum Heimspiel gegen den Tabellenführer müssen wir die Probleme abstellen", so Thieme.

Chancenlos blieben die Sachsenliga-Männer des Zwönitzer HSV beim 21:30 (8:15) in der Lausitz. Gegen Hoyerswerda waren die Messen quasi schon zur Pause gelesen. Zwar verlief Hälfte zwei recht ausgeglichen, aber am klaren Ergebnis änderte es nichts. Die Gastgeber verteidigten von Beginn an leidenschaftlich und kompromisslos. So verpufften die individuellen Stärken der Zwönitzer Aufbaureihe. Und im Angriffsspiel fehlten zündende Ideen. (kiw/bral)

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