Juniorteam aus Aue führt nach Auftakt Tabelle an

Handball, Sachsenliga: Zwönitzer leisten sich gegen Zwenkauer zu viele Fehler

Dresden/Zwönitz.

Am 1. Spieltag der Handball-Sachsenliga der Männer hat der EHV Aue II bei Aufsteiger HSV Dresden 27:20 (12:11) gewonnen und ist damit erster Tabellenführer. Das Juniorteam begann hochkonzentriert und führte nach 13 Minuten 6:1. Linksaußen Dominic Schwenning traf dreimal, Tyll Schmidtke im Tor war ein sicherer Rückhalt. Eine Zeitstrafe brachte einen Bruch im Auer Angriffsspiel. Zu frühe und inkonsequente Abschlüsse luden den HSV regelrecht zum Torewerfen ein - er verkürzte auf 6:7. Ein Doppelschlag von Jonathan Fischer brachte kurzzeitig wieder etwas mehr Sicherheit für die Gäste.

Vom 12:12 kurz nach Wiederanpfiff bis zum 19:19 stand es immer wieder remis. Die junge Dresdner Mannschaft spielte dabei aufopferungsvoll und stellte die Hilbig-Sieben immer wieder vor Probleme. Das 20:19 für Aue per Siebenmeter durch Marcel Schäfer war dann der Beginn der stärksten Phase der Gäste. Die Gastgeber konnten das vorgegebene Tempo nicht mehr mithalten, während die Auer jeden ihrer Angriffe in den letzten acht Minuten konsequent abschlossen. (kiw)

Aue II: Bamler, Schmidtke; Schwenning (3), Unbehauer (1), Herpich (3), S. Fischer (3), Jonathan Fischer (6), Justin Fischer, Krauß (1), Stief, Schäfer (7/5), Schauer (3).

Die Männer des Zwönitzer HSV haben ihren Saisonstart in der Handball-Sachsenliga nicht erfolgreich gestaltet. Gegen eine stark aufspielende Truppe von der SG Germania Zwenkau konnte das Fehlen von Tommy Löbner und Bill Hofmann nicht kompensiert werden. So kam der HSV auf eigenem Parkett über ein 23:30 (9:12) nicht hinaus. "Zum Fehlen wichtiger Stützen gesellte sich heute noch die Nervosität des ersten Spiels. Die legte mein Team eigentlich erst in den letzten zehn Minuten einigermaßen ab. Da war das Spiel allerdings schon gelaufen", schätzte Trainer Frank Riedel ein.

Das Zwenkauer Team rekrutiert sich aus dem spielstarken U-21-Leistungszentrum des SC DHfK Leipzig, das zuletzt zweimal deutscher A-Jugend-Meister wurde. Fehler des Kontrahenten werden eiskalt bestraft, so auch in Zwönitz, wo die Gastgeber klarste Tormöglichkeiten aus dem Spiel heraus und mehrere Siebenmeter ausließen. Auch im zeitweise offenen Schlagabtausch gelang den Zwönitzern nicht als eine vorübergehende Resultatsverbesserung, so zum 21:26 nach 56 Minuten. (bral)

Zwönitz: Kerner, Treuter; Hartenstein (4/3), Kotesovec (3), Brecko (7/3), Fritsch (1), Becher, Langer (2), Schlömer (5), Küntzel, Lieberei (1).

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