Juniorteam empfängt Vogtländer

Drei hiesige Handball-Mannschaften genießen dieses Wochenende Heimrecht. Die Zwönitzer indes gehen auf Reisen.

Aue/Schneeberg/Zwönitz.

Im ersten Heimspiel der Saison bekommen es die Handballer der SG Nickelhütte Aue in der A-Jugend-Bundesliga diesen Sonnabend, 16 Uhr, mit dem VfL Potsdam zu tun. Die Brandenburger starteten mit einem Auswärtssieg in Cottbus (19:21) und einer erwarteten Niederlage gegen die Berliner Füchse (17:31).

Die Gastgeber um Trainer Jens Denecke wollen an die soliden ersten 45 Minuten bei ihrem jüngsten Auswärtsauftritt in Leipzig anknüpfen. Da gelang es, mit gut ausgespielten Angriffen erfolgreich zu sein.

Ebenfalls in der Lößnitzer Erzgebirgshalle empfängt der EHV Aue II diesen Sonntag, 16.30 Uhr, in der Oberliga den HC Einheit Plauen. Das gastgebende Juniorteam will dem positiven Saisonstart (3:1 Punkte) die nächsten zwei Zähler folgen lassen. Der Gegner aus dem Vogtland hat 1:3 Punkte auf dem Konto, wobei das Unentschieden im Derby bei Oberlosa als sehr wertvoll einzuschätzen ist. "Wir bereiten uns auf einen Kontrahenten vor, der viel im 6:0-Verbund agieren wird und angriffsseitig im linken Rückraum seine Stärken hat", blickt Aues Coach Trainer Erik Töpfer voraus. Aus EHV-Sicht sei es wöchentlich das Ziel, den Angriff noch stärker zu strukturieren und in der Defensive die zuletzt sehr gute erste Halbzeit in Köthen als Maßstab zu nehmen. Zugelassen sind 50 Zuschauer, jedoch keine Fans aus dem Vogtland.

Die Schneeberger Sachsenliga-Frauen wollen das Selbstvertrauen aus der Vorwoche - 35:32 in Hoyerswerda - ins Heimspiel an diesem Sonnabend mitnehmen. Zu Gast ist in der Keilberghalle ab 19.30 Uhr die HSG Neudorf/Döbeln. "Kein einfacher Gegner", wie SVS-Coach Sascha Thieme vorausschickt. Seine Sieben werde alles geben. "Knüpfen wir an die starke Auswärtsleistung an, ist durchaus Zählbares drin." Zuletzt agierte sein Team zielstrebig. "Das müssen wir festigen."

Derweil gehen die Sachsenliga-Männer des Zwönitzer HSV auf Reisen. Bei der SG Zwenkau kämpfen sie diesen Sonnabend ab 17 Uhr um Punkte. Die Randleipziger sind aufgrund des besseren Saisonstarts in der Favoritenrolle und derzeit Tabellendritte. Vorige Saison gelang dem HSV ein klarer Sieg, wobei die Erzgebirger damals einen Sahnetag erwischt hatten. Fakt ist: 100 Prozent und ein paar Körner mehr sind für einen Erfolg auf jeden Fall nötig.

Die Verbandsliga-Frauen des HSV sind diesen Sonntag, 16 Uhr, bei Turbine Leipzig zu Gast. Erwartet wird ein Duell gleichwertiger Teams, bei dem wohl die Tagesform den Ausschlag gibt. Vor allem an ihrer Chancenverwertung müssen die Zwönitzerinnen feilen. (kiw/ane/bral)

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