Juniorteam erkämpft einen Zähler

Handball: Auer A-Jugend unterliegt zu deutlich

Aue/Zwönitz.

Die Auswärtsniederlage der Auer Handballtalente in der A-Jugend-Bundesliga ist am Ende zu hoch ausgefallen. Mit 24:30 (13:12) verlor die SG Nickelhütte am Sonnabend beim HC Erlangen. Dabei waren es die Gäste, die in den ersten 30 Minuten durch gut strukturiertes Angriffsspiel vorlegten. Über das 4:3 und 10:8 - beide Treffer erzielte Rückraumtalent Yves Voigtländer - gingen sie knapp in Führung und mit 13:12 in die Kabine. Nach der Pause gelang den Erzgebirgern auch noch das 14:12, ehe ein 5:0-Lauf der Bayern hart ins Kontor schlug. Davon erholte sich Aue nicht mehr. Über 24:19 und 29:22 zog Erlangen bis auf 30:24 davon.

In einer von den Abwehrreihen dominierten Partie hat sich der EHV Aue II in der mitteldeutschen Oberliga zuhause ein 25:25 gegen die SG Pirna/Heidenau erkämpft. Die Parkettbesitzer traten kompakt gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Gäste auf. Doch Probleme zwischen Abwehr und Torhüter ließen kaum ein schnelles Umkehrspiel zu. So gestaltete sich das Angreifen zäh und die Gäste führten (6:4/10:8), ehe Max Unbehauer das 10:10 (20.) gelang. Beim 14:12 aus Pirnaer Sicht ging es in die Pause. Danach blieb das Auer Juniorteam dank Rechtsaußen Felix Roth übers 16:18 und 18:20 dran. Doch ein 3:0-Lauf der SG erhöhten den Rückstand. Ein Systemwechsel brachte schließlich die Wende. Simeon Fischer traf beim 24:24 und 25:24 zweimal in Folge, aber der Ausgleich fiel postwendend.

Einen klaren 34:25-Heimsieg (12:10) feierten die Zwönitzer Sachsenliga-Männer gegen die HSG Neudorf/Döbeln. HSV-Trainer Bill Hofmann haderte aber, denn erst nach 40 Minuten traten die Gastgeber resolut auf. "Wir haben an einigen Baustellen zu arbeiten." Trotzdem seien sechs Zähler aus sechs Partien erfreulich. "Die kann uns keiner mehr nehmen." In der ersten Hälfte ging es auf und ab. Döbeln setzte wiederholt über die Kreisläuferposition Akzente und sammelte Siebenmeter. So führte die HSG 8:7 (16.). Eine Umstellung in der Zwönitzer Defensive läutete die Wende ein. Die Hausherren drehten die Partie auf 14:11 (29.) und nahmen einen kleinen Vorsprung in die Pause mit. Im zweiten Durchgang ging nach dem 19:15 (39.) dann endgültig die Post ab. (kiw/bral)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...