Kaltstart im Landespokal

Obwohl die Marienberger Handballerinnen kein echtes Testspiel absolviert haben, peilen sie am Sonntag die nächste Runde an. Der Gegner ist ihnen aus dem Vorjahr bekannt.

Marienberg.

Mit einem Pokalspiel starten die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg am Sonntag in die neue Saison. In der ersten Runde des sächsischen Wettbewerbs gastiert die Mannschaft von Trainer Stefan Süßmilch ab 18 Uhr in der Meeraner Sporthalle beim Sachsenliga-Absteiger HC Glauchau/Meerane. Von der Papierform her sind die Bergstädterinnen als Vorjahres-Dritter der Sachsenliga beim neuen Verbandsligisten Favorit. Allerdings dürfte die Aufgabe schwieriger werden als einige annehmen.

Nicht nur, dass der Pokal bekanntlich seine eigenen Gesetze hat. Auch die Vorbereitung gibt Anlass zur Vorsicht. So konnte die HSV-Sieben in neuer Formation noch kein Testspiel über die volle Distanz bestreiten. Nach Ansicht von Stefan Süßmilch wird die Tagesform entscheiden. "Der HC Glauchau/Meerane möchte sich bestimmt für die beiden Punktspielniederlagen des Vorjahres gegen uns revanchieren", gibt der Trainer zu bedenken. "Wir werden natürlich auch alles versuchen, um diese Pokalhürde zu meistern", ergänzt er. Das Weiterkommen könne aber nur gelingen, "wenn alle sehr gute Leistungen zeigen und wir die beim Wenzelturnier in Altenburg gezeigten Fehler im Angriff und in der Abwehr deutlich reduzieren". In der Vorwoche hatte der Coach noch Defizite erkannt.

Mit welcher Besetzung der HSV antritt, entscheidet sich laut Süßmilch im Abschlusstraining. Fest steht, dass Marienberg mit einem kleinen Kader in die neue Saison geht, für die das Pokalspiel eine Generalprobe darstellt. Um die ersten Punkte wird am 1. September gespielt, wenn die HSV-Damen keinen Geringeren als den amtierenden Sachsenmeister HSG Neudorf/Döbeln empfangen. Der berufsbedingte Abgang der beiden Leistungsträgerinnen Dominika Kodajova und Jessica Flemming wird nur schwer zu kompensieren sein. (kgf)

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