Klassenerhalt gebietet Konzentration

Zum letzten Mal in der Saison dürfen die beiden Handball-Mannschaften daheim antreten. Dies soll mit zwei Siegen honoriert werden.

Annaberg-Buchholz.

Zweimal geht es am Samstag für den HC Annaberg-Buchholz gegen die HSG Rottluff/ Lok Chemnitz. Erst ab 16 Uhr die Männer in der Bezirksliga, anschließend die Frauen ab 18 Uhr in der Bezirksklasse. Einige Stunden dreht sich deshalb in der Silberlandhalle alles um den Handball.

Die Herren stehen in ihrem drittletzten Vergleich - es folgen noch die Auswärtsspiele am 27. April in Fraureuth und am 5. Mai in Niederwiesa - unter Zugzwang. "Nachdem wir am vergangenen Wochenende definitiv zwei Punkte liegenlassen haben, müssen wir diesmal zwingend gewinnen. Nur so können wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen", schaut Uwe Eger voraus. Mit 13:25 Punkten liegt seine Sieben nur knapp vor der USG Chemnitz (12:28) und Sachsen Werdau (9:31). Sollte beim letzten Heimauftritt der erhoffte Erfolg gelingen, wäre die Bezirksliga für ein weiteres Jahr gesichert. Möglicherweise hilft den Gastgebern, dass Mitaufsteiger Rottluff im gesicherten Mittelfeld angesiedelt ist. "Die Gäste haben schon so viele Punkte gesammelt, dass sie beruhigt für die nächste Saison planen können. Sie haben ein junges, ehrgeiziges Team, das mit überraschenden Ergebnissen aufwartete", so Eger. Er hofft, dass sich von seinen sechs fehlenden Spielern der Vorwoche wieder einige zurückmelden.

Entspannt kann Jan Strasdat auf das Kommende blicken. Der Trainer ist mit den Frauen des HCAB gegen die neuntplatzierten Rottluffer Favorit. "Ich wünsche mir, dass wir ein ähnliches Feuerwerk auf dem Spielfeld zünden wie am vergangenen Sonntag, als wir beim Spitzenreiter in Aue gewonnen haben", macht Strasdat deutlich. Sollten seine Damen die notwendige Konzentration an den Tag legen, dürfte nichts schiefgehen. "Im Hinspiel haben wir 26:18 gewonnen, ein erneuter Sieg sollte also machbar sein." Bleiben die Punkte in Annaberg, wäre Platz 3 endgültig gesichert. "Das ist unser erklärtes Ziel", sagt Jan Strasdat, dem der gleiche Kader wie in der vergangenen Woche zur Verfügung steht. Alle zusammen wünschen sich von den Rängen eine optimale Unterstützung.

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