Landesligist tritt nicht an

Fußball: Olbernhau verzichtet - Marienberg hofft

Olbernhau/Marienberg.

Als wäre die aktuelle Situation von Fußball-Landesligist SV Olbernhau nicht schon so schwer genug für die Fans zu ertragen: Nach einem heiß diskutierten Trainerwechsel, dem Rücktritt von fünf Spielern und dem freiwilligen Rückzug in die Erzgebirgsliga fügt der Verein seiner geschichtsträchtigen Rückrunde nun ein weiteres trauriges Kapitel hinzu. Zum für Sonntag geplanten Liga-Spiel in Markkleeberg tritt das Team nicht an. "Ich hätte keine Mannschaft voll bekommen", sagt Trainer Tobias Moritz, der im letzten Spiel auch noch Björn Siegert (Knöchelbruch) und Martin Preißler (Rote Karte) verlor. Der Nichtantritt soll eine Ausnahme bleiben, auch wenn Moritz betont: "In den nächsten Wochen wird es nicht einfach."

Ganz anders sieht die Gefühlslage beim FSV Motor Marienberg aus. Der Tabellendritte der Landesklasse West könnte den Platz einnehmen, den die SVO-Kicker eine Etage höher bald räumen. Nur drei Punkte beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Rabenstein. Jedoch wartet mit dem TSV Germania Chemnitz (4.) am Sonntag ab 15 Uhr eine schwere Aufgabe auf die Motor-Kicker. Mit nur 17 Gegentoren stellt der Tabellennachbar die beste Abwehr der Liga. "Und im Angriff sind die Chemnitzer sehr effektiv. Das ist die kompakteste Mannschaft der Liga", sagt Trainer Ronny Rother, der daheim dennoch einen Dreier anpeilt. (anr)

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