Lausitz lockt mit ältester Naturstrecke

Motorsport: Annaberger fahren zum Bergrennen

Annaberg-Buchholz.

Für das Team Erz geht es am Wochenende beim Lückendorfer Bergrennen rund. In der Lausitz wollen die Motorsportler aus Annaberg und Umgebung ihre Motorräder auf der ältesten Naturrennstrecke Deutschlands gut positionieren. Das legendäre Event im Zittauer Gebirge wird zum 41. Mal ausgetragen, nachdem es 1923 die Premiere und danach viele Unterbrechungen gegeben hatte.

Im Laufe der Zeit schrieben sich zahlreiche Erzgebirger, darunter Jürgen Seltmann und Dietmar Graupner, in die Siegerlisten ein. Auch der Annaberger Klaus Pellert, der 1962 bei seinem ersten Start auf einer MZ RE 125 gleich gewann, wird wieder dabei sein. Diesmal geht der inzwischen 81-Jährige als Doppelstarter mit zwei Motorrädern auf die Strecke - auf einer MZ und auf einer Honda. Im Erz-Team wird er von Mannschaftsleiter Wolfgang Kilschautzki aus der Kreisstadt und von Reinhart Päßler aus Neudorf begleitet. Zuletzt hatte Klaus Pellert das Zschorlauer Dreieckrennen erlebt. Dabei war er mit ehemaligen Grand-Prix-Fahrern unterwegs. "Ich komme gern nach Zschorlau. Es ist eine schöne Strecke, die Veranstaltung und das ganze Umfeld passen", sagt Pellert, der aber auch gesteht: "Manchmal frage ich mich schon, warum ich mir das noch immer antue. Ich liebe eben die Technik. Und wenn man einmal ein Motorrad zurecht gemacht hat, dann möchte man auch fahren." Für dieses Jahr stehen noch einige Termine an. Neben dem Lückendorfer Bergrennen sind es Classic-Veranstaltungen in Riesa und Köthen. Klaus Pellert erinnert sich gern an früher, besonders an die Jahre von 1963 bis 1974. Damals ist er auf dem Sachsenring Weltmeisterschaftsläufe mitgefahren. (ritz/wend)

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