Lugau feiert in Taucha ersten Auswärtssieg

Ringen, Landesliga: Eichenkränze siegen 21:6 - Auch Thalheim II gewinnt

Lugau.

Die Landesliga-Ringer des RV Eichenkranz Lugau haben sich für die Auftaktniederlage gegen den FC Erzgebirge II rehabilitiert. Beim AC 1990 Taucha gelang dem Team von Trainer Jan Peprny (Foto) ein nie gefährdeter 21:6-Auswärtserfolg, dank dem sich die Erzgebirger weiter Hoffnungen auf den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga machen können.

Peprny hatte seinen Kader nach der deutlichen 4:27-Abfuhr gegen Aue deutlich umgebaut. Jonas Valtin, Ondrej Dadak und Tim Walther rückten für Valentino Weber, Jan Richtsteig und den gegen den FCE starken Polen Krzysztof Sadowik ins Team. Den Anfang für die Gäste machte allerdings Nils Brendel (54 kg), der in der Vorwoche noch wegen Übergewichts disqualifiziert worden war. Diesmal brachte er nicht zu viele Kilo auf die Matte, auf der er sich sofort als Chef präsentierte. Mit einem Runterreißer und einer Rolle nahm er Wilhelm Funk sofort Punkte ab, bevor er seinen Kontrahenten nach einer Minute und zwölf Sekunden per Brustquetsche auf die Schultern schickte. Auch Robert Dobrodziej (61 kg) gelang gegen Jonas Nientit ein vorzeitiger Sieg per Technischer Überlegenheit. Dabei gab er keinen Zähler ab. Als Punktsieger gingen die Lugauer viermal von der Matte. Neuzugang Ondrej Dadak trumpfte im höchsten Limit gegenüber dem 21 Kilogramm schwereren Christoph Schinke mit Bein- und Hüftangriffen auf. Auch Toni Peprny (98 kg) und Valtin (72 kg) siegten sicher nach Punkten. Etwas schwerer tat sich Marko Scherf (79 kg), der mit einer Energieleistung einen 0:1-Pausenrückstand noch in ein 3:1 verwandelte. Tim Walther profitierte unterdessen vom Übergewicht seines Rivalen und musste gar nicht erst auf die Matte. Nicht so gut lief es aus Lugauer Sicht für Maximilian Lauterbach (57 kg), der mit Robert Krause nicht zurecht kam, und für Moritz Frey (66 kg). Dieser lag gegen Oleg Bartel schon 9:0 in Führung, bevor er völlig den Faden verlor und noch mit 9:13 unterlag. "Das musste nicht sein", betonte Peprny.

In der Parallelgruppe behielt der RV Thalheim II bei der WKG Weißwasser/Cottbus mit 20:10 die Oberhand. Von den sechs Thalheimer Siegen wurde nur einer über die Punkte entschieden. Fünf Duelle beendeten die Gäste vorzeitig. (karny)

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