Mattenfüchse auf Platz 3 beim Erzgebirgscup

Ringen: Thalheimer und Lugauer Athleten überzeugen in Gelenau - Auer dürfen Wanderpokal für immer behalten

Thalheim/Lugau.

Die Ringer des RV Thalheim sind als Dritte vom diesjährigen Erzgebirgscup in Gelenau zurückgekehrt. "Damit sind wir recht zufrieden", sagte Trainer Tino Korb, der zur achten Auflage des Turniers nicht mit voller Kapelle anreisen konnte. So sind einige Athleten des Vereins, die als Starter in Gelenau ebenfalls in Frage gekommen wären, derzeit auf einer Trainings- und Wettkampfreise in der Schweiz. Zudem habe es krankheitsbedingte Absagen gegeben.

Am Ende durften immerhin vier der 15 "Mattenfüchse" ganz nach oben aufs Podest steigen. In der B-Jugend konnten die Thalheimer zweimal über Spitzenplätze jubeln. Finn Löffler im Limit bis 44 Kilogramm und Justin Nagler im Limit bis 62 Kilogramm hatten dafür jeweils zwei Kämpfe zu bestreiten und gewannen je einmal auf Schultern und per Technischer Überlegenheit. Etwas mehr Konkurrenz hatte Nick Schneider in der C-Jugend (38 kg), der in seinen vier Duellen keinen einzigen Punkt abgab. Auch Lennard Brunner (34 kg) musste bei den D-Jugendlichen viermal auf die Matte und siegte dreimal auf Schultern.

Die Lugauer, die zu dem im griechisch-römischen Stil ausgetragenen Turnier mit zwölf Ringern angereist waren, durften sogar fünfmal über Gold jubeln. Dabei siegten Maximilian Lauterbach (55 kg) in der A-Jugend und der C-Jugendliche Rodrigo Hartig (29 kg) als einzige Starter in ihrer Kategorie allerdings automatisch. Erik Negwer (B-Jugend/ 41 kg) setzte sich mühelos gegen vier Kontrahenten durch - ebenso wie Johnny Fröber (D-Jugend/31 kg), der dabei auch zwei Vereinskameraden auf die Matte legte. Besonders freute sich Trainer Jan Peprny über den Auftritt von Merlin Fritzsche (D-Jugend/42 kg), der in einem seiner drei Kämpfe wieder gegen Erwin Lerchenberger ran musste. Auf den Gelenauer traf er zuletzt im Finale der Mitteldeutschen Meisterschaft und gewann dort erst in letzter Sekunde per Kopfhüftschwung. "Dieses Mal ging alles viel schneller", freute sich Jan Peprny nach dem 12:1-Punktsieg seines Schützlings.

Nicht zu schlagen beim Erzgebirgscup war indes die Mannschaft des FC Erzgebirge Aue, die mit 25 allerdings auch die zahlenmäßig stärkste Fraktion stellte und die Athleten aus dem tschechischen Chomutov auf Platz 2 verwiesen. Da die Auer auch in den vergangenen beiden Jahren triumphierten, dürfen sie den aus Holz gefertigten Wanderpokal nun für immer behalten. Nächstes Jahr muss daher nun eine neue Trophäe her. "Wir werden uns da schon etwas einfallen lassen - sicherlich in einer ähnlichen Form", sagte Jens Fischer, der Gelenauer Vereinsvorsitzende. (jüw)

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