Mit Kopfhüftschwung zum Triumph

Ringen: Lugauer Merlin Fritzsche wird Mitteldeutscher Meister

Lugau.

Merlin Fritzsche vom Ringerverein Eichenkranz Lugau hat bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Plauen Gold gewonnen. In der Klasse bis 42 Kilogramm bei den D-Junioren am Start, musste Fritzsche zunächst gegen Lennox Schmidt vom SV Jugendkraft Albrechts auf die Matte, den er 6:1 besiegte. Die folgenden drei Duelle gegen Lokalmatador Paul Hinz, Linus Vogel (Aue) und Armin Mohammadi (Apolda) gewann Fritzsche im Anschluss jeweils auf Schultern und benötigte dafür jeweils nicht länger als eine Minute.

Im Finale gegen den Gelenauer Erwin Lerchenberger sah das dann anders aus. "Da hat sich Merlin zu sehr den Stil seines Gegners aufzwingen lassen", sagte Trainer Jan Peprny. Fünf Punkte lag er zur Pause im Rückstand, und auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild zunächst nicht. "Aber er hatte zum Glück noch einen im Petto", so Peprny. Was der Coach meinte: In der letzten Minute packte sein Schützling einen Kopfhüftschwung aus. Schultersieg, Meistertitel.

Die Lugauer konnten sich zudem über einen zweiten Platz von Marick Schüßler (29 kg) sowie zwei dritte Plätze von Myles Krumbholz (29 kg) und Leon Blachut (42 kg/D-Jugend) freuen. In der Gesamtwertung wurden die Eichenkränze mit 34 Punkten Dritte von 30 Teams. Dort hatte der SV Luftfahrt Berlin (44) am Ende klar die Nase vorn. Zweiter wurde der FC Erzgebirge Aue mit 34 Zählern. (karny)

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