Mix aus Jung und Alt dominiert die Konkurrenz

Fußball, Kreisliga Ost: Marienberg II bleibt ungeschlagen auf Platz 1

Drebach/Marienberg.

Dank eines späten Siegtreffers bleibt die Spielgemeinschaft Gebirge/Gelobtland/ Satzung das Überraschungsteam der bisherigen Saison in der Fußball-Kreisliga Ost. Gegen den Erzgebirgsliga-Absteiger SV Blau-Weiß Deutschneudorf traf der erst kurz zuvor eingewechselte Hubert Walther drei Minuten vor Schluss zum viel umjubelten 3:2. Während sich die im Sommer als Staffelfavorit gehandelten Gäste mit der dritten Niederlage im achten Spiel zumindest vorerst aus der Spitzengruppe verabschiedeten, wahrte Gebirge auch in der siebenten Partie seine weiße Weste - bei nur drei Gegentoren. Für die Tabellenführung reichte es allerdings nicht, weil der FSV Motor Marienberg II eine ähnlich beeindruckende Erfolgsserie hinlegt.

Mit dem 3:0 beim FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach II feierte die Landesliga-Reserve bereits ihren achten Sieg. Nach ausgeglichener erster Halbzeit sorgten die Motor-Kicker im zweiten Abschnitt für klare Verhältnisse - auch weil Ronny Höfer im Mittelfeld geschickt die Fäden zog. Zusammen mit dem ein Jahr älteren Stefan Hauser führt der 37-Jährige eine Mannschaft an, die sich als genialer Mix erweist. "Die Mischung aus jungen und alten Spielern passt perfekt. Das merkt man schon in jeder Trainingseinheit", sagt Höfer. Während ehemalige Landesklasse-Spieler wie er viel Erfahrung mitbringen, sorgen hungrige Talente für Ehrgeiz und vor allem für Tempo. Der Zusammenhalt und die positive Stimmung, die Höfer zu einem Großteil auch Trainer René Grandner zuschreibt, spiegeln sich jedes Wochenende auf dem Rasen wider.

Als Ziel geben die Marienberger aus, vorn mitspielen zu wollen. Auf Nachfrage bestätigt Ronny Höfer aber, dass der Aufstieg durchaus Thema ist: "Wir versuchen schon, die Lücke zwischen erster und zweiter Mannschaft so gering wie möglich zu halten." Da die Erste in die Landesliga aufgestiegen ist und weiter verstärkt wurde, können sich gestandene Landesklasse-Kicker wie Christopher Lehmberg oder Marcus Neubauer in der Zweiten einbringen. Logisch, dass der Blick da nach oben gerichtet wird. Doch noch ist nichts erreicht, wie Ronny Höfer betont. Mit Gebirge/Gelobtland/Satzung ist ein Verfolger fast gleichauf. Und auch den BSV Eintracht Zschopautal (3.) hat der Routinier trotz der jüngsten 0:1-Niederlage gegen Olbernhau noch nicht abgeschrieben. Vorerst ist wegen der Corona-Pause aber Geduld gefragt. (anr)

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