Nach Pokalpleite nun Spitzenreiter

Fußball, Kreisliga: Altkreismannschaften erzielen zehn Punkte aus vier Partien

Neudorf.

Drei Siege, ein Remis: Die Fußballer der Kreisliga Ost haben nahezu schadlos die erste Runde überstanden. Zwei Zschopautaler trafen dabei doppelt.

SG Borstendorf - TSV Geyer 1:5 (1:1). Trainer Mirko Limbach erkannte den Sieg der Gäste an: "Die erste Halbzeit war ausgeglichen. In der zweiten sind wir komplett eingebrochen", so der Borstendorfer. Für Geyers MannschaftsleiterStanley Porges war wichtig, dass sein TSV zu alter Form zurückgefunden hat. "Nachdem wir vorher im Pokal eine richtige Klatsche mitgekriegt hatten, sind die Jungs aufgewacht. Sie haben klare, saubere Bälle gespielt, sind schnell in Führung gegangen und haben auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich früh die Ordnung wiedergefunden." Der Lohn: Tabellenführung.

SV Neudorf - FV Amtsberg 1:0 (0:0). Im Heimspiel gegen den Aufsteiger ist der "Pflichtsieg" gelungen. "Aber die Amtsberger haben uns das Leben schwer gemacht. Sie standen hinten diszipliniert, ihr Tormann hat super gehalten", so SV-Trainer Christian Steingräber. Hätten seine Jungs die Chancen verwertet, wäre der Sack früh zu gewesen. "Wenigstens den uns zugesprochenen Elfer haben wir dankend angenommen", so Steingräber. Amtsbergs TrainerDominik Heeger drückte es klarer aus: "Wir haben sehr konzentriert gespielt, aber leider durch eine unglückliche Schirileistung verloren."

TSV Mildenau - FSV Motor Marienberg II 1:1 (0:0). "Über 90 Minuten lieferten sich die Teams ein ausgeglichenes Spiel", so Mildenaus Mannschaftsleiter Martin Hunger. Als das vermeintliche 2:0 fiel, schien alles gelaufen. "Doch Schiri Sumpf hat es wegen Foulspiels aberkannt", sagt Hunger, dessen Elf den Deckel nicht draufmachen konnte. Obwohl die Gastgeber mehr Spielanteile hatten, wurden die Marienberger für ihre Ausgleichsbemühungen belohnt: In der dritten Minute der Nachspielzeit traf Stefan Hauser zum Remis.

FSV Zp./Krumhermersdorf - BSV Zschopautal 4:6 (1:4). Im Duell der Erzgebirgsligaabsteiger legte Zschopautal los wie die Feuerwehr: Je zweimal Jakub Kroutil und Thomas Rösch - und nach 22 Minuten stand es 4:0 für die Gäste. Als wenig später noch ein Krumhermersdorfer einen Platzverweis erhielt, schien alles gelaufen. "Nachdem ich meiner Mannschaft Mut gemacht hatte, wurde sie dominanter. Für Zählbares reichte dies nicht", so FSV- Coach Marcel Schubert. (urba/mas)

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