Nach zähem Start zugeschlagen

Die Sachsenliga-Handballer des Zwönitzer HSV haben die HSG Neudorf/Döbeln deutlich mit 34:25 besiegt. Mit dem Auftritt seines Teams war der Trainer dennoch nicht vollends zufrieden.

Zwönitz.

34:25, das klingt nach einem deutlichen Erfolg. Doch mit dem, was Bill Hofmann 60 Minuten lang auf dem Parkett der Sporthalle Zwönitz gesehen hatte, war der Trainer der Sachsenliga-Handballer des HSV nicht hundertprozentig zufrieden. Holprig und durchwachsen sei die Partie gewesen, in der sich die Gastgeber erst nach knapp 40 Minuten endgültig freischwimmen und dann auch absetzen konnten. "Als wir umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten, gab es auch das nötige Plus. Wir haben jedoch noch an einigen Baustellen zu arbeiten", sagte Hofmann, der jedoch zugleich auf das Punktekonto verwies. "Die sechs Zähler aus den ersten drei Spielen, die haben wir. Die kann uns keiner mehr nehmen", so der Coach.

Tatsächlich war die erste Hälfte des aktuellen Tabellenersten gegen den Vorletzten von einigem Auf und Ab geprägt. Die Gäste trugen ein eher bedächtiges als schnelles Angriffsspiel vor, dem sich die Erzgebirger zunächst anpassten. Zu sehr, aus Sicht des Trainers. Organisiert vom erfahrenen André Richter konnte Döbeln wiederholt über die Kreisläuferposition Akzente setzen. Dabei waren die Gäste entweder direkt erfolgreich oder die Zwönitzer konnten nur auf Kosten von Siebenmetern eingreifen. Nach 16 Minuten hatte die HSG schon vier dieser freien Würfe vom Punkt verwandelt und führte mit 8:7. Eine kleine Umstellung in der HSV-Defensive verbunden mit einer etwas defensiv-kompakteren Ausrichtung fruchtete dann allerdings allmählich. Unter dem Jubel der zahlreichen Fans erarbeiteten sich die Erzgebirger mit vier Treffern bis zur 29. Minute eine 14:11-Führung und konnten so doch noch einen kleinen Vorsprung mit in die Pause nehmen.

Obwohl die Gastgeber die Partie auch mit Beginn der zweiten Hälfte weiter im Griff hatten, sollte es noch bis zur 39. Minute dauern, bis beim 19:15 ein erster Vier-Tore-Vorsprung zu Buche stand. Danach ging aber endgültig die Post ab. Binnen zehn Minuten enteilten die Hausherren den Gästen auf 28:19. In den Schlussminuten wechselten die Zwönitzer noch einmal munter durch, ohne dass sich Entscheidendes am Spielverlauf änderte.

Statistik Zwönitz: Kerner, Treuter; Brecko (6/1), Fritsch (2), Becher, Müller (3), Miler (8), Schlömer, Küntzel (1), Treitschke, Löbner (14/4)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...