Nachwuchsrennfahrer liefert zuhause ab

Justin Weirauch aus Thalheim ist bei seinem zweiten Supercross in Chemnitz aufs Podest gefahren. Nur dem "Waschbrett" konnte er dort nichts abgewinnen.

Thalheim.

Bei der 17. Auflage des Internationalen ADAC Supercross in der Messe Chemnitz wollte der Thalheimer Justin Weirauch Freunde und Fans bei seiner zweiten Teilnahme überzeugen. Am Ende standen für den Fahrer vom Team Zimba RCT ein vierter und ein dritter Platz in der Klasse SX125 zu Buche, was den 16-Jährigen nach Abschluss des zweiten Renntages versöhnlich stimmte: "Der Freitag lief für mich mit Platz 4 weniger perfekt. Ich hatte eine Reihe von Fehlern drin. Ich war nicht so konzentriert, weil man sich zu Hause vor den vielen Freunden und Fans gut verkaufen möchte." Am Samstag habe er den Fokus nur auf sich gelegt. Auf Platz 3 liegend, sei er auf Nummer sicher gefahren, um ja den Platz auf dem Podium nicht zu gefährden. Weirauch sagte: "Die Strecke ist bis auf das Waschbrett sehr gut. Ein riesiges Kompliment an den Veranstalter. Es hat immer gepasst. Überhaupt herrschte eine Mega-Stimmung in der Messehalle." Nächstes Jahr will er auf einer 125er im Januar beim ADAC Supercross-Finale in Dortmund starten und danach bei den 250ern (4-Takt) mitfahren. Geplant ist dabei, im ADAC MX Masters den Youngster Cup sowie die DM zu bestreiten.

Auch Vater Ralf war zufrieden mit dem Rennwochenende: "Für Justin war es in Chemnitz der zweite Start. Zunächst bei den 85ern hat er sich dieses Jahr nun an die Klasse der SX125 gewagt. Er hat sich sehr wohl gefühlt, auch wenn ich ihm die Aufregung beim Heimrennen schon noch angemerkt habe." Die Rennen seien sehr eng und herausfordernd gewesen: "So ist das in der SX 125 - sobald du wegrutschst, ist es schon vorbei." Zudem sei auch die Saison für seinen Sohn keine einfache gewesen. Ralf Weirauch: "Justin ist dieses Jahr nicht viel gefahren, da er sich zu Saisonbeginn das Schlüsselbein gebrochen hatte. Das waren acht Wochen, in denen nichts ging." Nach der der Genesung seien die Ergebnisse in den Masters und der Sachsenmeisterschaft dafür recht ordentlich gewesen.

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