Neue Titelträger gesucht

Mit Philipp Weber hat der beste Tischtennisspieler des SSV Zschopau im Vorjahr das Ronny-Lohse- Gedenkturnier gewonnen. Diesmal legt dieNummer 1 des Vereins aber lieber die Kelle beiseite.

Zschopau.

Noch steht ein großes Fragezeichen dahinter, wer am Samstagabend gegen 19.30 Uhr in der Turnhalle der Zschopauer Nexö- Schule die Trophäe in die Höhe strecken wird. Fest steht allerdings, dass es beim bereits 9.30 Uhr beginnenenden 6. Ronny-Lohse-Gedenkturnier keine Titelverteidigung geben wird. "Einmal gewonnen, das reicht", sagt Vorjahressieger Philipp Weber. Der Cousin des 2013 verstorbenen Ronny Lohse, an den mit diesem Zweier-Turnier erinnert wird, hilft diesmal lieber bei der Organisation. Auch sein Partner von 2018, Johann Koschmieder, ist nicht am Start. Also dürfen sich reichlich 50 andere Tischtennisspieler Hoffnung auf den Pokal machen.

Offen ist die Frage nach dem Favoriten auch wegen der diesmal nicht ganz so großen Resonanz. War das Teilnehmerfeld mit 32 Teams sonst schnell ausgebucht, so haben laut Veikko Bartsch bislang erst 26 Duos ihr Kommen zugesagt. "Aber einige wollten sich auch erst kurzfristig entscheiden", sagt der Organisationsleiter aus Zschopau. So könnte eventuell auch noch Stefan Meiner mit einem Partner vom TSV Elektronik Gornsdorf anreisen. "Mal sehen", sagt Bartsch. Auch seine Chancen würden ansonsten steigen. Denn der 42-Jährige vom SSV wird mit dem Ex-Marienberger Oliver Nimtz, der zuletzt für Annaberg aktiv war und künftig für Lugau spielt, selbst am Start sein.

Rein statistisch gesehen kommt die Favoritenrolle Manuel Jacob und Lars Zirngibl zu. "Mit dem TTV Burgstädt sind sie gerade in die Oberliga aufgestiegen. Außerdem haben sie in der Setzliste den höchsten Punktwert aufzuweisen", sagt Bartsch, der aber auch zwei anderen Gästen den ganz großen Wurf zutraut. Gemeint sind Ivo Wunderlich und der aus Marienberg stammende Steffen Schreiter. Beide konnten schon bei der zweiten sowie der dritten Turnierauflage den Sieg bejubeln. Dass dies erneut gelingt, wollen unter anderem auch Duos aus Pobershau, Großolbersdorf und Amtsberg verhindern.

Der gastgebende SSV Zschopau wird mit mehreren Spielern vertreten sein. Dabei setzt Tino Jablinski diesmal auf Familienzusammenhalt und tritt mit seiner Tochter Jule an. Zwei Generationen werden auch durch Herren-Spieler Norman Laskowsky und Nachwuchstalent Nick Geyer vereint. Selbst der Vereinsvorsitzende Steve Rothe will es wissen. In der Vorrunde müssen sich die Teams zunächst in sieben oder acht Gruppen beweisen. Dabei bestehen die Vergleiche aus zwei Einzeln und einem Doppel. Letzteres wäre aber nicht mehr nötig, wenn es bereits 2:0 steht. Die besten zwei Teams jeder Gruppe ziehen dann ins A-Turnier ein, die anderen machen im B-Turnier den Sieger unter sich aus. "Hoffentlich vor vielen Zuschauern", ergänzt Veikko Bartsch.

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